II. Die Grundlagen der Organisation -
‚3
Über die Verhältnisse bei der L M S geben folgende Ziffern für
1926 einen Überblick:
Die Betriebslänge betrug 7550 Meilen (12000 km).
Die Gesamteinnahme in 1926 belief sich auf rund 73 Millionen
(1925 rund 85 Millionen) £.
Das Kapitalkonto schließt in 1926 mit rund 444 Millionen £ ab.
Es waren vorhanden:
Lokomotiven .... ;
Personenwagen. . ... 5 a RR m Rs
Güterwagen einschließlich Wagen für Dienstgut. .
Fahrzeuge für den Straßenverkehr. . .
Pferde. . ..
Il. Die Grundlagen der Organisation
Die Organisation der englischen Eisenbahnen weicht, wie schon
in der Einleitung erwähnt, sehr wesentlich von der deutschen
Regelung ab. Die Einzelheiten sollen hier nicht näher vertieft
werden. (Eine recht gute Übersicht über den Aufbau bei den ein-
zelnen Gesellschaften gibt das “Railway Year Book’’, die jährliche
Veröffentlichung der Zeitschrift “The Railway Magazine”.) Aber
soviel muß doch zum Verständnis des Folgenden gesagt werden: Im
allgemeinen stehen unter dem ‘General Manager’ die einzelnen
“Departements’’. Es gibt meist folgende Abteilungen:
Betrieb — Chief General Superintendent,
vielfach auch zuständig für Personenverkehr (im
deutschen Sinn des Wortes),
Verkehr — insbesondere Güterverkehr — Chief Goods Manager,
Bauabteilung — Chief Civil Engineer,
Maschinentechnische Abteilung — Chief Mechanical Engineer,
Finanzabteilung — Chief Accountant,
Beschaffungs- und Materialabteilung — Chief Stores Superin-
tendent,
Rechtsabteilung — Chief Legal Adviser,
Grundstücksabteilung —- Land and Estate Agent.
Daneben bestehen für die Nebenbetriebe vielfach besondere
Abteilungen.
Von diesen Abteilungen haben die meisten ihre besondere
Provinzorganisation.