Object : Das Unternehmen und der Unternehmergewinn vom historischen, theoretischen und praktischen Standpunkte

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und  teilt  das  erstere  wiederum  in  die  Gewinste  1.  der  Unternehmer,
2.  der  Lohnarbeiter,  3.  der  Gelehrten  (de  la  classe  savante).  Den
prinzipiellen  Unterschied  zwischen  der  englischen  Schule  spricht  Say
auf  Seite  202  aus:  «Für  jetzt  ist  es  unsere  Aufgabe,  denjenigen
Einkommensteil  zu  erfassen,  welchen  der  Unternehmer  als  Unternehmer ­
  bezieht.  Späterhin  werden  wir  dann  untersuchen,  was  derselbe ­
  oder  ein  anderer  durch  ihn  —  als  Kapitalist  bezieht.  Ihrer
Feinheit  ungeachtet,  ist  diese  Unterscheidung  doch  sehr  wesentlich  ;
(enn  in  denjenigen  Unternehmungen,  wobei  mehrere  Personen  beigt
  sind.  —  die  einen  vermöge  ihrer  Arbeit,  die  anderen  aber
vermöge  ihrer  Kapitale  macht  jeder  diejenigen  Vorteile  geltend,
welche  sein  Beitrag  der  Unternehmung  zuführt.«  Er  findet,  dass
der  Unternehmer  eine  ganz  eigenartige  Thätigkeit,  die  «Gewerbsthätigkeit«,
  entwickelt:  «Die  Kapitalien  haben  durchaus  keinen
Grund,  sich  gewissen  Produktionen  eher  als  anderen  zuzuwenden,
sie  haben  weder  Neigung  noch  Willen.  Das  Wahre  ist,  dass  man
en  Unternehmungen,  welche  einen  größeren  Gewinn  ab  werfen,  mehr
api  a  zuwendet,  dass  aber  der  größere  oder  geringere  Gewinn,
en  man  aus  diesen  Unternehmungen  zieht,  derjenige  ist,  der  aus
er  Gewerbsthätigkeit  der  Unternehmer  hervorgeht«  ’).  Während
tMnith  der  Ansicht  ist,  dass  die  Zunahme  von  Kapitalien  den  Gewins
  geringer  mache,  sagt  Say:  »Am  teuersten  wird  die  Industrie
bezahlt,  wo  die  meisten  Grundstöcke  und  Kapitalien  liegen«.  Dieser
idersprucli  ist  in  dem  Unterschiede  ihrer  fundamentalen  Anschauheglündet.
  Nach  Say  werden  die  Industriedienste  um  so
s  r  er  ezahlt  »1.  je  gefährlicher  oder  widerwärtiger  die  Arbeiten
Wnor  ^"/";'g\=tetig  die  Beschäftigung  ist,  3.  je  mehr  angerener
  lalente  und  erworbene  Geschicklichkeit»)  sie  voraussetzen«
und  zwar  deshalb,  weil:  »«)  entweder  die  Arbeiten  dieser  Industrie
init  Gefahren  oder  auch  bloß  mit  Widerwärtigkeiten  verknüpft  sind,
;  oder  sie  gewahren  keine  stetige  anhaltende  Beschäftigung,  c)  oder
M  Geschicklichkeit,  ein  Talent  von  ungewöhnlicher
Sehrift  Í  ortschritt  von  höchster  Bedeutung  macht  dieser
)  Vergleiche  Xenophon,  Oixovofnxòç.  Cap.  II.  18.
Kapital^’'’'  Naturgeschenk,  teils  ein  angehäuftes
            
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