fullscreen : Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

.nitt.

Jelt,
‚and
ırch
:ans
‚2bt

in,

‚tal
des
‚ert
‚ein
von
1180
aur
102
„la-:he


io

-kte
um
ein
rds
laß
‚eT,
1Stür

las
.1s0
ler
en,
in
10-Dis

ar

an
ats
‚ch
r“
an.

545
nicht das Resultat der kapitalistischen Produktionsweise ist, sondern
ihr Ausgangspunkt. i
Diese ursprüngliche Akkumulation spielt in der politischen
Oekonomie ungefähr dieselbe Rolle wie der Sündenfall in der
Theologie. Adam biß in den Apfel und damit kam über das Menschengeschlecht
 die Sünde. Ihr Ursprung wird erklärt, indem er
als Anekdote der Vergangenheit erzählt wird. In einer längst verflossenen
 Zeit gab es auf der einen Seite eine fleißige, intelligente
und vor allem sparsame Elite und auf der andern faulenzende, ihr
alles, und mehr, verjubelnde Lumpen. So kam es, daß die ersteren
Reichtum akkumulierten und die letzteren schließlich nichts zu verkaufen
 hatten als ihre eigene Haut. Seitdem besteht die Armut der
großen Masse, die immer noch, aller Arbeit zum Trotz, nichts zu
verkaufen hat als sich selbst, und der Reichtum der wenigen, der
fortwährend wächst, obgleich sie längst aufgehört haben zu arbeiten.
Die Legende vom theologischen Sündenfall läßt uns allerdings
erkennen, warum der Mensch dazu verdammt worden ist, sein Brot
im Schweiße seines Angesichts zu essen; die Historie vom ökonomischen
 Sündenfall aber füllt eine schmerzlich empfundene Lücke
aus, indem sie uns enthüllt, wieso es Leute gibt, die das keineswegs
nötig haben.
Solche faden Kindereien werden immer wieder von neuem
wiedergekäut. Herr Thiers zum Beispiel wagte es noch mit staatsleierlichem
 Ernst, derartiges den einst so geistreichen Franzosen
vorzusetzen, in einem Buche, in dem er die heillosen Angriffe des
Sozialismus gegen das Eigentum in nichts aufgelöst zu haben vermeint.
 Sobald die Eigentumsirage ins Spiel kommt, wird es eben
heilige Pflicht, den Standpunkt der Kinderfibel als den allen
Altersklassen und Entwicklungsstufen allein gerechten festzuhalten.!8°
 In der wirklichen Geschichte spielen bekanntlich Eroberung,
 Unterjochung, Raubmord, kurz Gewalt die große Rolle.
In der sanften politischen Oekonomie herrschte von jeher die Idylle.
Recht und „Arbeit“ waren von jeher die einzigen Bereicherungsmittel,
 natürlich mit jedesmaliger Ausnahme von „diesem Jahr“. In
der Tat sind die Methoden der ursprünglichen Akkumulation alles
andere, nur nicht idyllisch.
Geld und Ware sind nicht von vornherein Kapital, so wenig
wie Produktions- und Lebensmittel. Sie bedürfen der Verwandlung
in Kapital. Diese Verwandlung selbst aber kann nur unter be-18%
 Goethe, geärgert durch diese Alfanzereien. verspotiet sie in folgender
 „Katechisation“:
Lehrer: Bedenk, o Kind, woher sind diese Gaben?
Du kannst nichts von Dir selber haben.
Kind: Ei, alles hab’ ich vom Papa.
Lehrer: Und der, woher hat’s der?
Kind: Vom Großpapa.
Lehrer: Nicht doch! Woher hat’s denn der Großpapa bekommen?
Kind: Der hat's genommen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.