Object: Laienbrevier der National-Ökonomie

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4. Kapitel 
denn eigentlich bedeutet, wobei jeder genau so defi 
niert, wie es seiner vorgefaßten Meinung in den 
Kram paßt. 
Betrachten wir doch einmal die folgenden ganz 
scharf abgegrenzten Kategorien: wir haben 
1. Naturgüter: jene Schätze der Natur, die noch 
durch keines Menschen Arbeit eine Umformung 
oder Wesensänderung erfahren haben. 
2. wirtschaftliche Güter oder Sachgüter, 
d. h. durch menschliche Arbeitsleistung zu Ge 
brauchsgegenständen oder zu Kraftquellen um 
geformte Naturschätze, mit der Unterabteilung 
a) solche vinge, die zum direkten verbrauch 
dienen (Gebrauchsgüter) und 
b) solche, die, gewissermaßen kristallisierte Ar 
beit darstellend, zur Erleichterung des Pro 
duktions- und Güterverteilungsprozesses 
dienen. 
Für diese letztere Kategorie hat der Sprachge 
brauch kein anderes wort gefunden als das Kapital. 
Man könnte von Verwertungsgütern reden, aber 
es ist kein Grund vorhanden, weshalb man sich hierfür 
nicht auch auf das wort Kapital einigen könnte, 
wer dann etwas anderes darunter verstehen will, 
dem ist es nicht benommen, auch ein anderes wort 
für seinen neuen Begriff zu prägen. Nur müßten die 
Begriffe einmal reinlich geschieden werden. 
wir verstehen unter Kapital also bis auf wei 
teres den in 2d niedergelegten Begriff. 
Nach dieser Klarstellung wollen wir nun das we 
sen der Arbeitsteilung prüfen, und da müssen wir 
uns zunächst die Verhältnisse ansehen, wo sie noch
	        
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