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ar die Schwierigkeit gelöst zu haben, die darin besteht, daß ein
Augenblickszustand maßgebend sein muß für die Bewertung eines
Entwicklungsprozesses, Wir lehnen die Dühringsche Lösung
lieses Problems ab. Entweder muß die Zeitspanne begrenzt
werden; dann haben wir die statische Lösung, die Wertbestimmung
ainer Kraft auf Grund der Bestimmung eines Zustandes, oder wir
iassen die Zeitspanne unbegrenzt, dann aber müßte uns die Dyna-
mik selbst, einen objektiven Wertmaßstab (statischen Preis)
zur Bewertung einer produktiven Kraft, unabhängig von dem Zu-
stand geben. Daß es einen solchen in der Dynamik gibt, können
wir nicht annehmen. Die Dynamik muß mit dem Begriff der
Chance rechnen. Die einzelnen Faktoren innerhalb des Kreis-
taufes des wirtschaftlichen Geschehens dürfen nicht wie in der
Statik als beharrende, sondern als sich dauernd verändernde
Größen gedacht werden. Eine Theorie des objektiven Verkehrs-
wertes (statischer Preis), die mit dem Begriff ber Chance rechnen
muß, die nicht alle Varianten innerhalb des Kreislaufes der Wirt-
schaft ausscheiden darf, ist unhaltbar. In der Dynamik wird der
Wert (statischer Preis) als yon Augenblick zu Augenblick diver-
zierend gedacht werden müssen. Eine Theorie des objektiven
Wertes (stat. Preis) kann daher unserer Auffassung nach in der
Dynamik nicht entstehen.
Die reine Statik, die eine im lahilen Gleichgewicht ruhende,
als unveränderlich gedachte Wirtschaftsgesellschaft annimmt, scheint
ıns zur Lösung dieses Problems nicht geeignet; wohl aber die
vergleichende Statik, die gleichsam eine Brücke schlägt zwischen
‚einer Statik und Dynamik.
Die vergleichende Statik geht von einer Wirtschaftsgesell-
schaft aus, die an Volkszahl und Kooperationsstaffel wächst, also
im Gegensatz zu der reinen Statik dem Gesetze der Entwicklung
unterliegt. Doch nimmt sie an, daß keinerlei störende Einflüsse
'nnerhalb des Kreislaufes: der Wirtschaft sich bemerkbar machen.
In einer so organisierten Wirtschaftsgesellschaft wird man bei der
Bewertung der Wirkungen einer produktiven Kraft auch auf den
Wert des produktiven Vorganges schließen dürfen. Das Ergebnis
siner solchen Schätzung ist nach unserer Auffassung dem Er-
zehnis der reinen Statik vorzuziehen, weil die vergleichende
Statik das Gesetz der Entwicklung nicht ausscheidet.
Die Schätzung einer produktiven Kraft auf Grund ihrer Er-
gebnisse wird auch in der vergleichenden Statik nur angenähert
sein dem wahren Verlauf des produktiven Vorganges in der Dyna-
mik. Doch wird man immerhin auf Grund einer solchen Schätzung
Schlüsse ziehen können auf die Tendenz des zu erwartenden
Verlaufes der produktiven Kraft. Die Messung der Ergebnisse
der produktiven Kraft kann in der vergleichenden Statik inner-
halb einzelner Perioden vorgenommen werden, innerhalb deren
die Wirtschaftsgesellschaft an Volkszahl und Kooperationsstaffel
wachsen soll. Das Gesetz des produktiven Fortschritts wird in
der vergleichenden Statik nicht ausgeschieden: das Ergebnis der