Full text: Essays of Benjamin Franklin

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41 Jahren in den Fabriken verschwinden zu lassen. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt; vielmehr hat sich die Zahl derselben stetig von 1881 ob uon 9347 ouf 14,600 im 1882, 18,395 im 3#e 1883, 18,995 im Jahre 1884, 21,053 im Jahre 1886 ttttb 22,913 im Jahre 1888 ererhöht. Die Erhöhung pro 1886 war um so bernerkenswerther, als die Zahl der jungen Leute (von 14—16 Jahren) von 1884 bis 1886 von 135,477 auf 134,529 herabgegangen war, während dieses Verhältniß pro 1888 sich allerdings wieder günstiger gestaltete. Bon je 100 be- schäftigten Kindern waren 1886 wie 1888 35,7 weiblichen Geschlechts. Was die Vertheilung der Kinder auf die verschiedenen Industrien anbelangt, so gibt die umstehende Tabelle Aufschluß. Es waren demnach allein in der Textil-Industrie 4060 Knaben (27,6 °/ 0 ) und 3944 Mädchen (48,2°/o aller beschäftigten Mädchen unter 14 Jahren) und in der Jndustriegruppe „Nahrungs- und Genuß-Mittel", ' ll welche auch die Cigarrenindustrie gehört, 3141 Knaben (21,3°/o) und 2146 Mädchen (26,3 "/o) beschäftigt. Fast die Hälfte der beschäftigten Kinder kommt auf das Königreich Sachsen: 11,474, während in dem ganzen Königreich Preußen nur 6225 Kinder in Fabriken be schäftigt sind. Sachsen ist auch bei der Vermehrung der Kinderarbeit am stärksten betheiligt. So stieg von 1884 bis 1886 resp. 1888 die Zahl der Kinder im Jnspectionsbezirke Dresden von 642 auf 864 resp. 941; in Chemnitz von 1812 auf 2364 resp. 2719; in Zwickau von 1554 auf 1956 resp. 2407; in Leipzig von 858 auf 894 resp. 999; in Bautzen von 1079 auf 1130 resp. 1363; in Meißen von 1035 auf 1104 resp. 1110; in Plauen von 1314 ans 1416 resp. 1470; in den Ņerg-Jnspectionsbezirken des Königreichs von 372 auf 442 resp. 465; im ganzen Königreich Sachsen von 8666 ans 10,170 resp. 11,474 (also in 4 Jahren um 2808). Im Königreich Bayern fiel zwar die Zahl der beschäftigten Kinder von 1884 bis 1886 von 1160 auf 1060, stieg aber pro 1888 auf 1597. In Preußen weisen eine stärkere Ver wehrung auf die Jnspectionsbezirke Berlin-Charlottenburg von 70 (1884) ans 140 (1888); Potsdam und Frankfurt a. O. von 547 auf 698, Schleswig-Holstein von 317 auf 418 ; Provinz Ha nno v er Gon 342 auf 394; Minden-Münster von 1334 auf 1850, während für ganz Preußen die Vermehrung nur 558 (von 5667 pro 1884 auf 5992 pro 1886 und 6225 pro 1888) betrug. Im Reg.-Bez. Düsseldorf betrug die Zahl der beschäftigten Kinder im Jahre 1888 305, in Köln-Coblenz 72; in Trier: 57, also in der ganzen industriell hochentwickelten Rheinprovinz nur 434, während die Zahl der jungen Ļeute (von 14—16 Jahren) 27,628 betrug.
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