Object: Ferdinand Lassalle

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Wenn die Nase verunstaltet wäre 
Als ich von Samuel wegging, fiel ich dicht an meinem 
Hause so schrecklich nieder, daß ich gleich aus Nase und 
Mund zu bluten anfing. Ein Mann hob mich auf und 
brachte mich, der ich kaum gehen konnte, zum Vater 
ins Gewölbe. Wie dieser sich erschrak, geht über alle 
Beschreibung. Da er hörte, daß Mutter weggegangen 
sei, brachte er mich hinauf, machte mir Umschläge mit 
kaltem Wasser. Meine ganze Nase und mein Mund 
waren schrecklich geschwollen, überall Haut losgerissen, 
was mir viel Schmerzen machte. Mein Vater fragte 
mich beständig, wo ich Schmerzen habe, ja er weinte 
beinahe, der gute Vater. 
Er verbot mir, zu Hiller zu gehen. Ich ging aber, 
weil ich vorige Stunde gefehlt habe. Doch tat es mir 
nachher leid, da mir Hiller sagte, wenn ein Lüftchen zu 
der Geschwulst käme, so bliebe diese lebenslänglich. 
Dieser Gedanke verursachte mir doch einiges Unbehagen. 
Isidor traf ich, der sich wirklich über mein Aussehen 
entsetzte und sehr viel Teilnahme zeigte. 
Als ich nach Hause kam, war die Mutter da, die noch 
von nichts wußte und sich daher nicht wenig erschrak, 
als ich ihr mein Abenteuer erzählte. Abends ließ Vater 
mir Paetzold holen, der mir Umschläge mit Essig ver 
ordnete. Ich habe große, große Furcht, daß nur die 
Nase bleiben wird, so onklee, besonders ist es meine 
Schwester, die dies bestätigt. Na, und wenn dies ge 
schehen sollte, mein Gesichtchen wäre dann zwar hin, 
aber ich glaube, ich würde mich am Ende nicht sehr 
darüber betrüben. Aber dies weiß ich positiv, daß ich
	        
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