Object: Wert und Kapitalprofit

Verfolgung des größten Vorteils im Preiskampfe verzichten, z. B. 
aus Patriotismus oder aus Mitleid oder aus Prestigebedürfnis. Es 
fallt mir nicht ein, solche Motive und ihre Einwirkung auf die 
Preisgestaltung irgendwie leugnen zu wollen: aber es ist klar, 
daß diese Motive und ihre Wirkungen zu jenen äußeren „Stö- 
rungen“ gehören, von denen. unser Isolierverfahren abzusehen 
hat. Wir haben das Erkenntnisobjekt „Wirtschaftsgesellschaft‘, 
das wir uns durch die Auswahl der uns interessierenden Kenn- 
zeichen aus dem, allen Gesellschaftswissenschaften gleichmäßig 
vorliegenden, Erfahrungsobjekt „Gesellschaft“ zu ‚bilden haben. Wir 
haben (a. a. O. S. 243) geschrieben: „Eine Gesellschaft ist eine 
Wirtschaftsgesellschaft, wenn ausschließlich die wirtschaftlichen 
Handlungen, also Beschaffung und Verwaltung von Wertdingen 
nach dem Prinzip des kleinsten Mittels, ausgewählt werden, um 
das besondere ‚Erkenntnisobjekt‘ zu bilden. Diese Handlungen in 
ihrem Inbegriff bilden die Gesellschaftswirtschaft der Wirtschafts- 
gesellschaft.“ 
Nur in diesem Sinne war es gemeint, wenn ich von dem 
Streben nach dem höchsten Einkommen als der „einzig bewegenden 
Kraft der Wirtschaftsgesellschaft“ sprach. Und in diesem Sinne 
wird gerade Amonn, mit dessen Kalbe ich hier gepflügt habe, 
den Satz unterschreiben. 
Ich habe diese verhältnismäßig unbedeutende Differenz, auf 
die Amonn selbst kein Gewicht legt, hier behandelt, weil sie auf 
die bedeutsameren Streitpunkte vordeutend ein Licht zu werfen 
geeignet ist. Es handelt sich nämlich in letzter Linie überall um 
das Problem, wie weit das Isolierverfahren gestattet ist, und 
was man wissenschaftlich davon an Ergebnissen zu erwarten be- 
rechtigt ist. 
3. Die Daten. 
Stellen wir also jetzt die „Daten“ unseres Problems fest: 
Was ist uns empirisch gegeben? Als Erfahrungsobjekt: 
eine Gesellschaft. Wir bilden uns daraus, durch Auswahl der uns 
interessierenden Kennzeichen (der Handlungen der Beschaffung und 
Verwaltung kostender Objekte nach dem Prinzip des kleinsten 
Mittels) das Erkenntnisobjekt „Wirtschaftsgesellschaft“. Aber wir 
dürfen dabei nie vergessen, daß das Substrat, auf das unsere ant- 
agonistischen Kräfte wirken, immer eine Gesellschaft bleibt, mit 
allen Eigenschaften, die essentiell zum Begriff einer solchen gehören. 
Diese Eigenschaften sind erstens „natürliche“. Jede Gesellschaft 
AL
	        
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