Full text : Die deutsche Mark von 1914-1924

Ds Jahr 1921 brachte uns ganz neue Marken. Zunächst erschienen
die sogenannten Ziffernmarken. Entwurf von W, Geiger,
Diese Marken sollten noch auf das alte Rautenwasserzeichenpapier
gedruckt werden. Jedoch scheinen einzelne Bogen des neuen Wasserzeichenpapieres
 unter denen des allen Wasserzeichens gekommen zu
sein, weil sich vereinzelt Bogen dieser Werte auch mit dem Wabenwasserzeichen
 vorfanden. Weil diese nun selten, sind sie um ein Viel-Faches
 teuerer, als die mil dem alfen Wasserzeichen, wovon die meisten
existieren. So wird die 10 Pfg. -Marke mit dem Wabenwasserzeichen
ungebraucht mit 2.— Mk. und echt gebraucht .mit 3.— Mk. berechnet.
während die mit dem Raufenwasserzeichen nur 1 resp. 2 Pfg. kostfet,
Umgekehrt ist es bei den später hergestelllen Marken, für die nur
noch das neue Wabenwasserzeichenpapier verwendet werden sollie. Hier
scheinen nun noch geringe Reste des alten Raufenwasserzeichenpapieres
bei einigen Marken aufgebraucht worden zu sein, denn es fanden sich
bei jenen Marken nur wenige Bogen mit dem alten Wasserzeichen vor.
Dies frifft auf die ersten Werle der sogenannten Arbeitermarken
zu: Schmiede, Mäher und Bergleute, leßfere (1.20 Mk.) in falscher Darstellung,
 welche bei den späleren Ausgaben ab 5 Mk. berichtigt wurde-Entwürfe
 dieser Marken von PD, Neu, München.. .
Sammelwert sämilicher nebenstehender Marken ohne Berücksichtigung
 der sellenen Wasserzeichen ungebraucht 15 Pfg., meist ge:
braucht 35 Pfg. Dieselben Marken inkl. der Marken mit den seltenen
Wasserzeichen ungebraucht 3.—, {teils gebraucht 3.50 Mk.
            
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