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DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE
dreifacher Vorsicht in die Hand genommen werden und sie
muß aus diesen Gründen, sofern die Werbung gut ist, tatsäch-
lich zum Musterbeispiel werden. Daß die derzeitige Davoser
Werbung gut und geschickt ist, davon konnte ich mich über-
zeugen. Deshalb danke ich Herrn Bührer an dieser Stelle für
seine liebenswürdige Bereitwilligkeit bei Überlassung seines
ungemein reichhaltigen Werbematerials. In einem besonderen
Kapitel gebe ich auch sein Werbeprogramm für die Jahre
1926 — 27 — 28 bekannt.
Eine der originellsten Schöpfungen Herrn Bührers ist ein
kleines, fast unscheinbares Werbeheft, das ich im originalen
Wortlaute, mit seinen köstlichen, flotten Skizzen, meinem Werk
eingliedern kann. In dem kleinen Ding stecken Ideen und
Gedanken. Dieses Heft beweist, daß man bei der Kurortwerbung
auch einmal anders als alltäglich kommen kann, ja, kommen
muß. Weil es vielfache neue Anregungen dem bieten kann, der
Wert darauf legt, Eigenes und Besonderes hervorzubringen,
darum ist das Heftchen ein Musterbeispiel. Denn ich gebe die
Beispiele natürlich nicht wieder, damit man hingehe und sie
sklavisch und wortgetreu wiederhole. Weiteres ist nicht zu
sagen. Kurz erwähnt sei, daß die lustigen Zeichnungen des
Heftchens in der deutschen Ausgabe in hoffnungsvollem Grün,
der Text in Schwarz beziehungsweise Braun gehalten ist. Es
ist in drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Französisch, also
in drei gesonderten Ausgaben, die Fremdsprachen andersfarbig,
herausgebracht worden. Ich stelle jedesmal eine Vorder- und
eine Rückseite, in Originalgröße, nebeneinander.