Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Vierter Abschnifl 
meist 30 Yards pro Tag, zu verfertigen. Diese Mütter lassen a 
dann oft noch zu Hause bis 10, 11, 12 Uhr nachts arbeiten. D# 
Stroh schneidet ihnen Finger und Mund, durch den sie es beständE 
anfeuchten. Nach der von Dr. Ballard zusammengefaßten Gesamt 
ansicht der medizinischen Beamten Londons bilden 300 Kubikfo 
den Minimalraum für jede Person in einem Schlaf- oder Arbeif® 
zimmer. In den Strohflechtschulen ist der Raum aber noch SP 
licher zugemessen als in den Spitzenschulen, 12%, 17, 18'/, u 
unter 22 Kubikfuß für jede Person. „Die kleineren dieser ZahleB: 
sagt Kommissär White, „repräsentieren weniger Raum als die Halfte 
von dem, den ein Kind einnehmen würde, wenn verpackt in ein? 
Schachtel von 3 Fuß nach allen Dimensionen.“ Dies der Leber® 
zgenuß der Kinder bis zum 12. oder 14. Jahr. Die elend® 
verkommenen Eltern sinnen nur darauf, aus den Kindern soviel al 
möglich herauszuschlagen. Aufgewachsen fragen die Kinder natür 
lich keinen Deut nach den Eltern und verlassen sie. „Es ist kei 
Wunder, daß Unwissenheit und Laster überströmen in einer x 
aufgezüchteten Bevölkerung. ... Ihre Moral steht auf der nied!$ 
sten Stufe. ... Eine große Anzahl der Weiber hat illegitime Kind“ 
und manche in so unreifem Alter, daß selbst die Vertrauten del 
Kriminalstatistik darüber erstarren.“2? Und das Heimatla 
dieser Musterfamilien ist, so sagt der sicher im Christentum ko” 
petente Graf Montalembert, Europas christliches Musterland! 
Der Arbeitslohn, in den eben behandelten Industriezweig” 
überhaupt jämmerlich (der ausnahmsweise Maximallohn der Kind! 
in den Strohflechtschulen 3 Shilling), wird noch tief unter sein“ 
Nominalbetrag herabgedrückt durch das namentlich in den Spitze 
listrikten allgemein vorherrschende Trucksystem [das System, di 
Arbeiter in Waren statt in barem Gelde zu entlohnen. ] 2% 
8) Uebergangder modernen Manufaktur und Haut 
arbeit zur großen Industrie. Beschleunigu" 
dieser Revolution durch Anwendung der Fabr) 
gesetze auf jene Betriebsweisen. 
Die Verwohlfeilerung der Arbeitskraft durch bloßen Mi 
brauch weiblicher und unreifer Arbeitskräfte, bloßen Raub al j 
normalen Arbeits- und Lebensbedingungen, und bloße Brutali gl 
der Ueber- und Nachtarbeit, stößt zuletzt auf gewisse nicht weil 
überschreitbare Naturschranken, und mit ihr auch die auf dien 
Grundlagen beruhende Verwohlfeilerung der Waren und kapl « 
listische Exploitation überhaupt. Sobald dieser Punkt endlich un 
reicht ist, und es dauert lange, schlägt die Stunde für Einführ er 
der Maschinerie und die nun rasche Verwändlung der zersplitt 
ten Hausarbeit (oder auch Manufaktur) in Fabrikbetrieb. 
262 Ebenda, S, XL, XLI. . 185. 
28 „Children’s Employment Commission. 1st Report 1863“, p.
	        
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