Full text : Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Wenn der klassischen Oekonomie der Proletarier nur als Maschine
 zur Produktion von Mehrwert, gilt ihr aber auch der Kapitalist
vo als Maschine zur Verwandlung dieses Mehrwertes in Mehrapital.

Sie nimmt seine historische Funktion in bitterem Ernst. Um
seinen Busen vor dem unheilvollen Konflikt zwischen Genußtrieb
Id Bereicherungstrieb zu feien, verteidigte Malthus, im Anfang der
wanziger Jahre dieses Jahrhunderts, eine Teilung der Arbeit, welche
dem wirklich in der Produktion begriffenen Kapitalisten das Ge-Schäft
 der Akkumulation, den andern Teilnehmern am Mehrwert,
der Landaristokratie, Staats-, Kirchenpfründnern usw., das Geschäft
der Verschwendung zuweist. Es ist von der höchsten Wichtigkeit,
;agt er, „die Leidenschaft für Ausgabe und die Leidenschaft für
Akkumulation (the passion for expenditure and the passion for
acumulation) getrennt zu halten“.* Die Herren Kapitalisten, seit
lange in Lebe- und Weltmänner verwandelt, schrien auf. Was, rief
ner ihrer Wortführer, ein Ricardianer, Herr Malthus predigt hohe
Grundrenten, hohe Steuern usw., um dem Industriellen einen fort-Währenden
 Stachel durch unproduktive Konsumenten aufzudrücken!
Allerdings Produktion, Produktion auf stets erweiterter Stufenleiter,
lautet die Losung, aber „Produktion wird durch einen solchen
Prozeß weit mehr gehemmt als gefördert. Auch ist es nicht ganz
illig (nor is it quite fair), eine Anzahl Personen so im Müßiggang
Sn erhalten, nur um andere zu kneipen, aus deren Charakter man
neießen darf („who are likely, from their characters“), daß, wenn
en Sie zu funktionieren zwingen könnt, sie mit Erfolg funktionieren“.
6 Wnbillig er es findet, den industriellen Kapitalisten zur Akkumulau
 zu stacheln, indem man ihm das Fett von der Suppe wegschöpft,
w Notwendig dünkt ihm, den Arbeiter möglichst auf den Minimalkn
 zu beschränken, „um ihn arbeitsam zu erhalten“. Auch verae
 mlicht er keinen Augenblick, daß Aneignung unbezahlter Arbeit
nn Geheimnis der Plusmacherei [der Gewinnung von Mehrwert] ist.
STmehrte Nachfrage von seiten der Arbeiter bedeutet durchaus
ts als ihre Geneigtheit, weniger von ihrem eigenen Produkt für
* h selbst zu nehmen und einen größeren Teil davon ihren Annn
 dern zu überlassen; und wenn man sagt, daß dies, durch Verip
 derung der Konsumtion (auf seiten der Arbeiter) Glut (Marktdan
 sullung, Veberproduktion) erzeugt, so kann ich nur antworten,
Glut gleichbedeutend mit hohem Profit ist.“ *
för Der gelehrte Zank, wie die dem Arbeiter ausgepumpte Beute
an für die Akkumulation zu verteilen sei zwischen induem
 Kapitalist und müßigem Grundeigentümer usw., verstummte

Lweiundzwanzigstes Kapitel.

DZ

; ti “, p. 319, 820.
: inci f Political Economy , D- A a
n Eee a principles respecting the Nature of Deman
“ »
Me nn 7.
% Ebenda, S. 50.
            
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