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Register.
genommen hätte, gibt er nur das Markanteste wieder. Er zitiert aber fast
immer die ersten Ausgaben, insbesondere bei Büchern, die vor ihm wenig
bekannt waren und einen Markstein in der Geschichte der politischen
Oekonomie bilden,
Eben die Ausarbeitung dieses Werkeregisters lieferte wieder einen
Beweis, wie peinlich gewissenhaft, bis zur Pedanterie, Marx im Zitieren
war. Es hat sich herausgestellt, daß keiner der ihm angeblieh nach-
gewiesenen Fehler von ihm wirklich begangen worden ist. Zwar haben
sich einige Schnitzer gefunden, die in allen Ausgaben von der ersten an vor-
handen sind, ohne die Aufmerksamkeit eines strebenden Marxvernichters
auf sich zu lenken, Es fanden sich sogar falsche Zitate, aber kein gefälschtes.
Aber auch diese Irrtümer sind ganz belanglos und im Text ausgebessert.?
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Was das Sachregister anbelangt, so verzichteten wir auf eine Ei-
teilung nach verschiedenen Gruppen’oder Gebieten. Das Theoretische und
Praktische gehen durcheinander und sind nur alphabetisch geordnet. Bei
ler Veranstaltung dieses Registers dienten uns als Leitfaden folgende Er-
yägungen.
Wie schon oben gesagt, setzen wir voraus, daß für den Leser dieser
Volksausgabe das „Kapital“ nicht das erste Buch ist, aus dem er seine
Kenntnisse in der politischen Oekonomie schöpft. Es ist überhaupt schwer,
len Inhalt des ersten Bandes in das übliche Schema eines ökonomischen
Handbuches einzuzwängen. Man kann freilich beim Unterricht verschiedene
Kapitel so kombinieren, daß dabei ein ökonomisches Handbuch im
zewöhnlichen Sinne des Wortes herauskommt. Aber das kann nur der
uehrer tun, der die Marxsche Oekonomie in ihrem ganzen Aufbau kennt und
alle andern Marxschen Werke in den Bereich seines Unterrichts zieht. Wir
aalten es daher für überflüssig, dem Lernenden den ersten Band SO einzuteilen
und zu disponieren, daß er das „Kapital“ als ein ökonomisches Handbuch
von Anfang an gebrauchen kann. Auch für gewöhnliche Leser gelten Marx’
Worte: „Ich unterstelle natürlich Leser, die eiwas Neues lernen wollen.“
Jedoch Leser, für die alles neu ist, weil sie noch nichts wissen, werden nur
ihre Zeit verlieren, wenn sie sich an das „Kapital“ heranwagen. Sind es
aber Leser, die sich schon vorbereitet haben, die also Verständnis für das
„Neue“ haben, dann werden sie sich gleich überzeugen, daß Marx auch
;echt hat, wenn er sagt, daß „mit Ausnahme des Abschnittes über die
Wertform man sein Buch nicht wird wegen Schwerverständlichkeit anklagen
können‘,
Hat der Leser Kautskys Rat beherzigt und das Buch gründlich min-
lestens zweimal durchgelesen, dann kann er sich mit Hilfe des Sachregisters
in das „Kapital“ noch mehr vertiefen. Nämlich wenn er das Sachregister
nicht nur als ein probates Mittel betrachtet, eine für ihn wichtige Tat-
z;ache oder ein Zitat, das er gerade braucht, aufzufinden, sondern auch als
Wegweiser zum wiederholten Studium einzelner Probleme, als ein Hilfs-
miltel bei kleinen selbständigen Arbeiten, zu denen der erste Band so viel
Anregung bietet. So wäre es eine leichte Sache — und das können am besten
* Die Aufzählung solcher Fehler gehört nicht in eine Volksausgabe. Als Kuriosum
3ei nur erwähnt, daß der alte Dichter, der schon in der ersten Ausgabe wohl infolge eines
Druckfehlers als Antiparos figurierte, statt unter seinem wirklichen Namen Antipatros, der
Dichter des Jubelliedes über die Segnungen der Wassermühle, als Antiparos schon seit
Jahrzehnten nach Marx in zahllosen Werken und Handbüchern in allen Sprachen zitiert
wird, ohne daß jemand diese „grobe Fälschung“ bemerkt hätte.