Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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10%. Aus den hier angeführten Bemerkungen wie aus den im 
Vorhergehenden betrachteten Beispielen geht hervor, daß die Form 
Jes Binomialgesetzes zwar davon abhängig ist, welche Werte für die 
Größe n und p in den Ausdruck 
n 
S; == () p“ qq" 
3ingesetzt werden, daß aber das Verteilungsgesetz namentlich für 
größere Werte von n gegen eine gewisse feste Form tendiert. 
Was hiermit gemeint ist, und welches diese Form ist, davon 
wird man einen recht deutlichen Eindruck gewinnen, wenn man 
sich in einem rechtwinkligen Koordinatensystem die Abweichung 
(r — np) als Abszisse mit dem mittleren Fehler Vnpq als Einheit 
und die entsprechenden Werte von Sr als Ordinate mit dem rezi- 
proken Werte = des mittleren Fehlers als Einheit abgesetzt denkt; 
man hat also zuerst die Größe 
x— PL — np 
Ynpa 
für alle Werte von r, von r=0 bis r=n, und danach für dieselben 
Werte von r 
—— /n > 
v = YVnpd (2) p‘ 
zu berechnen und die entsprechenden Werte von X und y als 
Abszisse und Ordinate abtragen. In den folgenden Figuren 2 und 
3 ist dies für zwei der im Vorhergehenden betrachteten Beispiele 
Jurchgeführt worden, in denen n und p waren 
1) n= 20, p- 5 
=} vgl. Tabelle 15 
9)ın=—20, + 
Lediglich die eingezeichneten, getrennt liegenden Ordinaten 
zommen hierbei in Betracht, während die in die Figuren eingezeich- 
neten punktierten Kurven weiter unten besprochen werden. 
. u (24 3\". (5\24— 
Aufgabe 14. Berechne die Wahrscheinlichkeiten (?) . (3) . (2) 
j 
and trage sie in ein Koordinatensystem ein, 
Aufgabe 15. Trage die in der Tabelle 17 angeführten Wahrscheinlich- 
keiten in ein Koordinatensystem ein und vergleiche die entstandene Figur mit den 
Figuren 2 und 3.
	        
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