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daß sie im landwirtschaftlichen Nebenberuf „S elbständige“
sind, als Eigentümer oder Pächter oder auf Grund
ihres Arbeitsvertrages „Deputatland“ ein kleines Feld selbständig
bestellen, doch sind in den gesamten Zahlen diejenigen
Angestellten und Beamten nicht enthalten, die Inhaber
von Kleingärten (Laubenkolonien, Schrebergärten) sind.
Verhältnismäßig häufig ist der landwirtschaftliche Nebenberuf
bei den Werkmeistern und dem Aufsichtspersonal.
Von dem in der Landwirtschaft'h a u pt beruflich
tätigen Aufsichtspersonal arbeitet mehr als die Hälfte noch in
einem landwirtschaftlichen Nebenberuf, wenn man hier überhaupt
noch von einem Nebenberuf sprechen kann. Es handelt
sich hier um eine typische Berufskombination, eine ständig
wiederkehrende Verbindung von zwei Berufen, bei denen
schwer zu bestimmen ist, welches der Haupt- und welches
der Nebenberuf ist. Die Verbindung zweier landwirtschaft-«
licher Berufe ist hier sehr verständlich, es handelt sich um
Gutsaufseher, Hofmeister usw., die im „Nebenberuf“ „Landwirte”
sind, weil sie ihren Eigenbedarf an landwirtschaftlichen
Erzeugnissen durch Anbau einer kleinen Fläche decken.
Von den Werkmeistern und dem Aufsichtspersonal
in Industrie und Handwerk sowie im
Handel und Verkehr sind ein Achtel bzw. fast ein Sechstel
nebenberuflich landwirtschaftlich ‚tätig. Bei den zum Handel
und Verkehr Zählenden handelt es sich in der Hauptsache um
Werkmeister bei der Reichsbahn (Betriebswerkmeister,
Bahnmeister, Lademeister u. dgl.), die wohl meist ein
von der Reichsbahngesellschaft zur Verfügung gestelltes Stück
Land bewirtschaften. Da von ‚den Werkmeistern in
der Industrie häufig behauptet wird, sie seien in besonders
starkem Maße in der Landwirtschaft tätig, sollen sie noch
etwas eingehender betrachtet werden.
An erster Stelle stehen die Meister und das Aufsichtspersonal
in der Industrie der Steine und Erden, über ein Viertel
von ihnen hat einen Nebenberuf in der Landwirtschaft. Es
handelt sich hier hauptsächlich um Spreng- und Steinbruch»
meister, Ziegelmeister und Personen in ähnlicher Stellung.
Von den im Baugewerbe tätigen Polieren hat fast ein
Fünftel einen landwirtschaftlichen Nebenberuf. Bei den im
Bergbau aufgeführten Personen dürfte es sich in der Haupt-Sache
um Steiger handeln, die die Berufszählung als Werkmeister
und nicht als technische Angestellte gezählt hat. Der
hohe Anteil im Nahrungs- und Genußmittel
gewerbe wird durch die Meister in der Zigarrenindu-Strie
hervorgerufen, von ihnen ist mehr als ein Drittel im
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