Abb. 6. Wirtschaftsgebände eines grösseren Gutes in Mittelschweden.
Bjärka-Säby.
Wie gross diese Steigerung in Wirklichkeit gewesen ist,
erhellt in gewissem Grade daraus, dass, während die gesamte
Getreideernte zu der Zeit um 1870 herum etwa 1,549,000
Tonnen befrug, die entsprechende Menge während der
Jahre 1926/29 sich auf etwa 2,847,000 Tonnen belief. Die
entsprechenden Ziffern für die Ernte an Futfterhackfrüchten
sind 75,000 Tonnen und 3,064,000 Tonnen sowie für die
Ernte von Futterwiesenheu 1,480,000 Tonnen und 4,918,000
Tonnen.
Auch die Ernte pro Hektar weist eine ähnliche Steige-
rung auf, So hat die Hektarernte an Getreide während
derselben Zeit von 12.3 dz auf 22.1 dz und an Kartoffeln von
74 dz auf 130.3 dz zugenommen.
Volle Selbstversorgung des Landes inbezug auf Brotge-
treide besteht noch nicht, die Möglichkeit einer solchen in
absehbarer Zukunft dürfte aber nicht ausserhalb der Grenzen
der Wahrscheinlichkeit liegen, falls die Preisverhältnisse
inbezug auf Weizen und Roggen sich derart gestalten, dass
der Brotgetreidebau als lohnend betrachtet werden kann.