Full text: Landwirtschaft und Fischerei in Schweden

Abb. zz. Parzellenwirtschaft in Mittelschweden, Sätra, Bjärka-Säbv. 
einer Steigerung des Anbaus dieser Getreideart. um nicht 
weniger als 110,000 Hektar, Der Gründe hierfür sind 
sicherlich mehrere gewesen, der wichtigste dürfte aber der 
sein, dass die Pflanzenveredelung nach und nach der Land- 
wirtschaft immer ertragreichere Weizensorten geliefert hat, 
wodurch der Anbau dieser Getreidesorte in hohem Grade 
stimuliert worden ist. 
Zu erwähnen ist auch, dass die Verwendung des Bodens 
natürlich in hohem Grade an verschiedenen Orten variiert. 
Vor allem ist die mehr oder weniger nördliche Lage hierbei 
entscheidend. Einen: gewissen und bisweilen bedeutenden 
Einfluss übt auch die Grösse der verschiedenen landwirt- 
schaftlichen Betriebe aus. So ist der Getreidebau weniger 
umfangreich in den niedrigeren Grössengruppen, während 
dagegen der Anbau gewisser Futterpflanzen und — in sehr 
hohem Grade — der Kartoffel hier verhältnismässig kräftig 
vertreten ist, ein Umstand, der bis zu einem gewissen Grade 
seine Erklärung in der mehr auf animalische Produktion 
eingestellten Wirtschaft der kleineren Betriebe finden 
dürfte. 
FE
	        
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