fullscreen : Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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2^2  Einleitung  zum  zweiten  Theile.
deutschen  Ungeübten  die  Benutzung  des  Schragenbuches  zu  erleichtern ­
  und  zugleich  eine  praktische  Verwendung  desselben  in  Handwerkerkreisen, ­
  in  denen  sich  die  Zünfte  und  die  Erinnerung  an
eine  glänzende  Vergangenheit  derselben  bis  auf  den  heutigen  lag
erhalten  haben,  bequem  zu  machen,  sind  einige  mehr  oder  weniger
fremdklingende  Deklinations-  und  Verbalformen  in  die  alphabetische
Reihenfolge  des  Glossars  aufgenommen.
Die  literarischen  Hilfsmittel  reichten  nicht  überall  aus,  und  es
mussten  mitunter  Zweifel  und  Vermuthungen  ausgesprochen  werden-Alle
  bisher  unbekannten  Wörter  wie  auch  die  Bezeichnungen  mü
abweichender,  zweifelhafter  oder  unerklärt  gebliebener  Bedeutung
sind  mit  Belegstellen  versehen  worden.  Das  sprachliche  Materia
gegenüber  dem  Wörterschatze  der  Hamburger  und  Lübecker
Schrägen  weist  manches  Eigenartige  auf  und  dürfte  die  Beachtung
der  Sprachforschung  verdienen.  Zur  Erklärung  der  Bedeutungen
wurden  folgende  Werke  herangezogen:  Schillers  und  Lübbeiis
mittelniederdeutsches  Wörterbuch,  i88i  ;  mittelniederdeutsches
Handwörterbuch  von  Aug.  Lübben  und  Chr.  W  alter,  1888,
Glossare  zu  den  älteren  lübeckischen  Zunftrollen  von  C.  Wehrmann,
1872,  zu  den  ältesten  hamburgischen  Zunftrollen  und  Brüderschafts-Statuten
  von  Dr.  O.  Rüdiger,  1878,  zu  dem  Liv-,  Est-  und  Curiandischen
  Urkundenbuche,  Bd.  4  und  Bd.  5;  Korrespondenzblatt  des
Vereins  für  niederdeutsche  Sprachforschung,  1876-1889;  Wörter
schätz  der  deutschen  Sprache  Livlands  von  W.  v.  Gutzeit,  1859—1^9^'
C.  Mettig.
            
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