Full text: Study week on the econometric approach to development planning

Glanz, die bearbeitet werden müssen, verlangen andere Be- 
leuchtungsform als stumpfe, rauhe Oberflächen, deren Beob- 
achtung und Beurteilung nach den verschiedensten Gesichts- 
punkten arbeitswichtig sein kann. Das Blickfeld des Auges ist 
zu untersuchen, Haltepunkte sind festzulegen, zweckmäßige 
Blickebenen einzurichten, kurz: die Arbeitsfunktionen des 
Auges werden in sehr vielen Fällen verbessert werden können. 
Wo immer Entlastungen eintreten können, muß man die 
Arbeitsfunktionen entlasten. Schwierige Augenmaßleistungen 
werden durch Lehren und Anschläge erleichtert, Aufmerksam- 
keitsentlastung ist durch Selbstkontrolle, Selbstregelung und 
Selbstausschaltung möglich. Bewegungserleichterung nach Zeit- 
verbrauch, Kraft und Form kann fast immer erzielt werden. 
Die intellektuellen Funktionen vor allem müssen genau beachtet 
werden, da man grundsätzlich versuchen muß, an Stelle der 
produktiven Denkleistungen reproduktive Arbeit 
zu setzen, Es soll nicht immer bei jeder Gelegenheit der 
Arbeiter neue Kombinationen versuchen, sich Vorrichtungen 
selbst herrichten, die er dann wieder auseinanderreißt, er soll 
Arbeitsvorschriften erhalten, Anweisungen, die die Erfahrung 
des Betriebes widerspiegeln und die zu lesen und zu befolgen 
sind, um eigene Denkleistungen, die zu Fehlzielen führen 
können, auszuschalten. Die Spezialisten der Handgeschicklich- 
keit sollen nicht mit sinnender oder Denkarbeit belastet werden. 
Die Sinnesarbeitsfunktionen bilden einen Teil unserer 
Arbeitsstudien, Die Aufmerksamkeitsbeachtung ist fast stets 
außerordentlich wichtig. Mit einem Blick sollen alle arbeits- 
wichtigen Umstände, Werkzeuge aufgefaßt werden können. 
Fehlleistungen der Aufmerksamkeit sind durch geeignete Kon- 
trolleinrichtungen unmöglich zu machen, Durch Sonderstudien 
ist festzustellen, wieviel Merkmale die Arbeit der Aufmerk- 
samkeit zu erfassen hat, damit man entsprechend die Auf- 
merksamkeitsarbeit durchgliedert. 
Ein Hauptteil der Arbeitsstudien liegt in der Verbesse- 
rung der Grifftechnik, Fast durchweg ist der Anteil 
der Nebenzeiten zum Anfassen, Zurechtlegen, Wegsetzen des 
Stückes, sowie zur Ausführung sonstiger Nebenverrichtungen 
viel zu groß, wenn man diese Nebenzeiten in Beziehung zur 
eigentlichen Hauptzeit setzt, die die eigentliche Geschicklich- 
keitsleistung des Arbeiters kennzeichnet. Der Arbeiter, der ein 
Stück bohrt, wird für das Bohren bezahlt und ist besonders 
22
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.