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teilungen. Der arme Ansiedler, der sich auf "Terrain an-
siedeln wollte, das noch kurz vorher Nationaleigentum
gewesen war, wurde zunächst gezwungen, der Terrain-
gesellschaft einen sehr hohen Preis zu zahlen ; er mußte
dann das Geld von der Bankfiliale borgen und eine große
Hypothek mit hohem Zinsfuß auf das Land eintragen
lassen!). Die Terraingesellschaften wußten sich immer die
besten Ländereien zu sichern. Die Verwaltungsakten dieser
Zeit wimmeln von Beschwerden, die von Parlamenten
und Privatpersonen über diese scheinbar rechtmäßig vor-
genommenen Okkupierungen der wertvollsten Terrains er-
hoben wurden, Diese beschlagnahmten Gebiete umfaßten
sowohl Waldungen und Erzlager als auch Ackerland.
Erwerb umfangreicher Gebiete durch Bestechung
Eine der skandalösesten Transaktionen der Terraingesell-
schaften war die einer Gruppe von Kapitalisten aus dem
Süden und aus Boston. Im Januar 1795 verkaufte die Re-
gierung von Georgia durch besonderen Akt Millionen von
Morgen in verschiedenen Gegenden des Staates Georgia
an vier Terraingesellschaften. Die Bevölkerung war über-
zeugt, daß dieser Kauf durch Bestechung zustande ge-
kommen sei. Es wurde eine Neuwahl vorgenommen und
eine Legislatur gewählt, die fast aus lauter neuen Mit-
gliedern bestand. Im Februar 1796 erließ diese Legislatur
die Ungültigkeitserklärung des vorausgegangenen Vertrages,
weil dieser durch „unzulässige Beeinflussung“ zustande ge-
kommen sei. Im Jahre 1803 wurden diese Gebiete von der
Regierung von Georgia an die Regierung der Vereinigten
Staaten abgetreten.
Die Georgia-Mississippi-Land-Company war eine von den
vier Gesellschaften. Sie hatte in der Zwischenzeit ihr Ter-
rain für 10Cent proMorgen an die New-England-Mississippi-
Land-Company verkauft. Obwohl eine Kongreßkommission
nach der andern berichtete, daß die New-England-Missis-
sippi-Land-Company nur einen ganz unwesentlichen Teil des
LI
1) U. S. Senate Documents, First Session, Twenty-fourth Congress, 1835—1836,
No, 216, 5. 16.