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im $ 208 erwähnt, hat Lexis bemerkt, daß der die höchsten Alter
der Verteilungskurve betreffende Teil eine gewisse Gleichheit mit
dem Exponentialgesetz darbietet; rechnet man, daß dieser Teil der
Kurve in der Figur 17b seinen Höhepunkt beim Alter x = 77 Jahre
hat (in der Figur durch die Ordinate T angegeben), so sollten sich
nach Lexis jedenfalls diejenigen Sterbefälle, welche in Altern über
(7 Jahre eintreffen, sehr annähernd exponentiell verteilen; und
°ntnähme man den bis zu 77 Jahren eingetroffenen Sterbefällen eine
ebenso große Gruppe, in der sich die Abweichungen der Sterbealter
von 77 Jahren analog verteilten, so erhielte man dadurch die Kurve
d(x) in zwei Teile
d(x) = d,(x) + d,(x)
aufgelöst, von denen der eine exponentiell wäre und die normale
Verteilung nach dem Lebensalter (der Durchschnitt von 77 Jahren
also die „normale Lebensdauer“) angäbe. Der Rest der Sterbefälle
würde zum wesentlichsten Teil auf das Kindesalter entfallen und inso-
fern Menschenleben umfassen, die schon von der Geburt oder
len ersten Lebensjahren an mit solchen besonderen Ursachen belastet
zewesen sind, welche früher oder später einen im Verhältnis zur
Normalen „zu frühen Tod“ verursacht haben.
Eine Weiterentwicklung der für die von Lexis vorgenommenen
Teilung zugrundeliegenden Betrachtung führt zu der in den SS 162
und 165 im allgemeinen erhobenen Frage über die Möglichkeit,
mittels zweckmäßiger Einteilung der Beobachtungen (hier Todesalter)
Gruppen auszuscheiden, innerhalb deren sich die Verteilung jeden-
falls der Gleichheit mit dem Exponentialgesetz nähert. Es wird
hier nahe liegen, die Aufmerksamkeit auf die Todesu rsachen als
Einteilungsgrund zu lenken. Diese Betrachtung liegt in Wirklichkeit
auch der von Lexis vorgenommenen Teilung zugrunde, obgleich
diese Teilung formell in anderer Weise ausgeführt ist und nicht
mehr als zwei Gruppen umfaßt; allerdings ist es noch bei weitem
nicht geglückt, die Kurve d(x) in lauter exponentielle Komponenten zu
zerlegen, und es ist möglich, daß eine solche Dekomposition eine noch
tiefergehendere Einteilung als nach Todesursachen allein erfordert :
andererseits ist zu erinnern, daß sowohl die Beobachtungen über Todes-
ursachen als auch über dasjenige Todesalter, mit dem im allgemeinen
gearbeitet wird, so mangelhaft sein können, daß die Dekomposition
dereits aus diesem Grunde scheitern muß. Die Todesursachenstatistik
ist noch unvollkommen und mit der ärztlichen Wissenschaft zusam-
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