Object: Rationelle Betriebsführung im Malerhandwerk

am 
un 
ROSSLE, DR. KARL, Grundzüge der hand- 
6 werklichen Kostenberechnung 
Mit vielen Tabellen und Zeichnungen. Umfang XII und 228 
Seiten, 2. umgearbeitete Auflage. Preis unverändert in 
Halbleinen 6 RM., in Ganzleinen 7,50 ” MM 
AUS DEM INHALT: 
Zur Einführung — Der Preis (Allgemeines, die Zusammensetzung des Preises) — 
Die Selbstkosten (Allgemeines, Vorkalkulation, Nachkalkulation, Zwischenkalkulation} 
-— Kalkulationsarten — Das Material — Der Lohn — Die Unkosten (Allgemeines, 
Maßstab für Unkosten, Verbesserung der Unkostendeckung, die Betriebsunkosten und 
Handlungsunkosten, ‚die Unkosten unter Berücksichtigung der Abteilungen und Be- 
triebsarten, der Einfluß des Beschäftigungsgrades auf die Unkosten, die Unkosten im 
besonderen) — Der Gewinn (der Verkaufspreis bleibt gleich, der Selbstkostenpreis ist 
veränderlich. Der Verkaufspreis ändert sich, der Selbstkostenpreis bleibt für längere 
Zeit unverändert. Der Verkaufspreis und Selbstkostenpreis ändern sich fortgesetzt. 
Die Größe des Gewinnes). — Die Buchhaltung — Die Maßnahmen zur Förderung 
der Selbstkostenberechnung durch die handwerklichen Organisations- und Inter- 
essenvertretungen (Allgemeines, Spezielles, Zusammenfassung, Beratungsstellen) — 
Zur Frage der Vereinheitlichung und Vereinfachung der handwerklichen Kalkulation. 
URTEILE: 
Das Buch enthält die gründsätzlichsten Dinge, die mit der handwerkerlichen Selbstkostenbe- 
rechnung im Zusammenhang stehen. Es sind die einzelnen Kostenelemente — gleichgültig bei 
welchem Gewerbezweig sie auftreten — nach allen Seiten eingehend beleuchtet, um das Kosten- 
bewusstsein des heranwachsenden und praktischen jungen Handwerkers zu stärken, Ein um- 
fangreicher Abschnitt ist der Buchhaltung gewidmet, Jeder Handwerker, der den immer zu- 
nehmenden Konkurrenzkampf bestehen will, muss sich mit dem Inhalt des Buches vertraut 
machen. Bayerisches Gewerbeblatt Augsburg 
Das Buch macht den Eindruck grosser Zuverlässigkeit und ordentlicher Tatsachenkenntnis, Der 
Stoff wird in einer für den Leserkreis, für den das Buch bestimmt ist, begreiflichen Sprache 
vorgetragen, Jedoch nimmt der Verfasser keineswegs Zuflucht zum Rezept, weil er sich bewusst 
ist, dass eine solche Darstellung der vielgestaltigen Handwerkspraxis am wenigsten bieten würde. 
Der Verfasser treibt auch die Rücksicht auf die Lesbarkeit keineswegs so weit, dass er jedem 
schwierigen Kalkulationsprobleme aus dem Wege geht. Beispielsweise werden die verschiedenen 
Zuschlagsgrundlagen ziemlich ausgiebig behandelt; sogar der Einfluss des Beschäftigungsgrades 
wird kurz beleuchtet, Dagegen hält sich der Verfasser in voller Absicht, vermutlich mit Recht, 
von einer Erörterung der Proportionalpreisrechnung fern, Zweifelhaft kann man sein, ob es nicht 
angemessen gewesen wäre, die Trennung von Betriebsgewinn und Konjunkturgewinn zu zeigen, 
Sehr lehrreich sind die Mitteilungen über Forderungsmassnahmen der Organisationen. Einer 
Erörterung der Vorschrift $ 100 q der Gewerbeordnung ist der Verfasser aus dem Wege ge- 
gangen. Sehr verdienstvoll sind die der Praxis des Verfassers entsprungenen Anregungen über 
die Methode, durch Rundfragen das Kalkulationswesen und die Preispolitik zu fördern, 
Prof, Dr. E. Schmalenbach in der Zeitschriftfür Handelswissenschaftliche Forschung
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.