fullscreen : Die Theorie des Geldes

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Geldmenge  und  Zinsfuss.
Bis  zu  einem  gewissen  Grade  ist  diese  Argumentation ­
  und  die  daraus  gezogene  Schlussfolgerung  ganz
richtig;  allein  sie  passt  nur  auf  die  Börse,  nicht  aber
zugleich  auch  auf  das  Bankgeschäft,  d.  i.  die  Annahme ­
  von  Depositen  auf  der  einen  Seite,  die  Diskonti ­
  rung  von  Wechseln  und  Belehnung  (Lombardirung)
  von  Waaren  oder  Forderungen  auf  der
anderen  Seite.
Denn  demjenigen,  der  eine  Bank  um  die  Diskonlirung
  eines  \V  echsels  oder  um  die  Gewährung  eines
Lombard  Vorschusses  angeht,  ist  es  keineswegs  um
(len  Ankauf  von  Waaren,  oder  um  die  Verausgabung ­
  von  Geld,  oder  die  Eingehung  von  Zahlungsverbindlichkeiten, ­
  sondern  vielmehr,  wenigstens  zunächst
und  in  der  Regel,  nur  oder  speciell  um  die  Ausführung ­
  von  Zahlungen  oder  die  Erfüllung  bereits  eingegangener ­
  ZahlungsVerbindlichkeiten  zu  thun.  M.  a.  W.
Es  fehlt  ihm  nicht  an  Kapital  überhaupt  ochir  an
Kapital  zum  Zweck  der  Veranlagung,  sondern
es  fehlt  ihm,  wenigstens  zunächst  und  in  der  Regel,  nur
an  flüssigem  Kapilal  oder  Kasse*^^).  Es  handelt  sich
45)  Auch  die  Diskontirung  von  „Gefälligkeitsaccepten“
dient  in  der  Regel  nur  einem  Bedarf  an  Kasse.  Denn  die  meisten
Gefiilligkeitsaccepte  verdanken  ihren  Ursprung  nicht  dem  Umstande, ­
  dass  es  dem  betreffenden  Kaufmann  oder  Gewerbetreiben-
            
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