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Kirchcn-Stipcndiuni von jährlich 40 bis 50 Thlr. Es wird auf den
Vorschlag des Presbyteriums der ref. Gemeinde von der Negierung
verliehen; b) das Mo se lausche Stipendium von jährlich 11ş Thlr.
und das Büstorffsche von jährlich 5 Thlr., deren Verleihung dem
Magistrat zusteht. Ferner mehrere Familien-Stipendien (Lau e, Ro
lo ff, Sto ckelbran d, Wald mann) für Familienglieder. (Hermes
S. 231).
Sñpendien-Fvilds ;u Bielefeld.
Es bestehen vier Stipendien für Stndirende und Schüler, welche von
Behörden und Korporationen verwaltet werden: a) das Jßringharr«-
sensche für Stndirende, jährlich 20 Thlr.; 6) das Kochsche für Stu-
dirende, jährlich 50 Thlr.; c) das Eothmannsche für Stndirende
100 Thlr., für Schüler 60 Thlr.;.cf) das K och-Burggrafsche Fa-
milien-Stipcndium für Schüler jährlich 800 Thlr. Bgl. Gymnasium
zu Bielefeld.
Stipendien-FondS zu Danzig.
Löfchin (1836) zählt S. 160 eine Menge Testaments-Stiftungen zur
Unterstützung unbemittelter Studenten auf. Dahin gehören die (ent
weder ausschließlich für Stndirende oder zugleich auch für Wittwen
ausgesetzten) Fonds des St. Annen-Altars (1649) mit 22,735 Danziger
Gulden; der Marieu-Kapellc (1545) mit 57,088, der Dorotheen-Ka-
pelle (unbestimmt) mit 17,700, der Bodeckschcn Stiftung (1660) mit
^8,500, der Bar th old scheu Stiftung (1763) mit 12,000, der Boll-
uerschcn Stiftung (1768) mit 17,820. der Bacthäuserschen (1714)
wit 36,000, der Böhm sch en (1648) mit 6000, der Düsseldorf-
schen (1745) mit 22,800, der Egge bertschcn (1670) mit 23,333,
der Ehlrrschen (1685) mit 3,300, der Fredrrschcn (1763) mit
14,(XX), der F er ber scheu (1700) mit 23,650, der G e dike scheu
(1695) mit 10,000, der Hildebrand scheu (1620) mit 7,000, der
H.anowschen (1773) mit 19,855, der Kämmerer Fechnerschen (1726)
"'it 4,000, der K cmp en - D chum annscheu (1636) mit 79,168, der
Lehmann scheu,(1756) mit 11,700,: der ^üschnî eschen (1709) mit
2,500, der l?öllhöfe l scheu (1719) mit 28,653, der Marguard -
Kr» (1719) mit 13,246, der Manischen (1709) mit 2,000, der
^linsgartschen (1729) mit 2s)00, der Neauderschen (1737) mit
12,800, der O elhafschen (1645) mit: 17,560, der Pah eschen (1691)
5,450, der Plantaschen (1655) mit 2000, der Pfeil schen (1639)
w't 2000, der Palmschen (1726) mit 2000, der Rey mann schen
(1759) mit 2,200, der Strclitzschen (1714) mit 1368, der Schl.e-
'eschen (1707) mit 1000, der Schleppeschen (1657) mit 13,100,
der Schmieden scheu (1698) mit 4150, der Unruh scheu (1639) mit
2000, der Be dderschen (unbestimmt) mit 10,600, der Bö g e ding -
schen (1700) mit 3000, der Wiederscheu (1683) mit 7825, der
Aa hu schen (1719) mit 18,000, der Zappcschcn (1680) mit 51,154
^vnziger Gulden und mehrere der resormirteu Gemeinde oder einzel-
zeltten Familien angehörende Stiftungen. Für Wittwen (die zum