fullscreen: Grundzüge der Theorie der Statistik

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oder 
1425 
Aq- 
aus b8, =150 folgt dann, daß 
1425 
ba = 150, 
a 1425 
bb 600° 
aus aa, = 74 und bS, = 372 ergibt sich ferner, daß 
bb. 372 
ac; 74° 
woraus folgt, daß 
Bı _ 872 a _ 3872-1425 _ 
a 7 4 18-600 77 64 12. 
Die Nicht-Geimpften sollten also nach dieser Annahme eine 
Pockensterblichkeit vom 12-fachen derjenigen der Geimpften haben; 
die Annahme, daß &«&, =—49,, ist allerdings wenig wahrscheinlich, da 
die Geimpften wohl eher einer besser gestellten Gesellschaftsklasse 
angehören als die Nicht-Geimpften; aber setzt man weniger speziell 
% = Kk-ß8,, So ergibt sich analog 
Bı _ 372-1425 _ 48 
x, 74-150-.k X) 
so daß das Verhältnis S nur noch größer als 12 wird, wenn‘ man 
1 
k< 4 annimmt. Setzt man beispielsweise k==1 als Ausdruck dafür, 
daß die Sterblichkeit an anderen Ursachen als Pocken in beiden 
Gruppen ungefähr die gleiche ist, so muß der gegebenen Verteilung 
der Sterbefälle eine Pockensterblichkeit unter Nicht-Geimpften ent- 
sprechen, die ungefähr das 50-fache der Pockensterblichkeit unter 
Geimpften ausmacht. 
339. Ganz anders liegt die Sache, wenn man die Letalität, 
d. h. die Wahrscheinlichkeit dafür, daß eine an Pocken erkrankte 
Person der Krankheit erliegt, untersucht. Hier hat man gerade 
zwei Beobachtungsreihen, die der Angegriffenen und die der Ver- 
storbenen; das Material ist also nicht wie oben einseitig. Ein solches 
Material kann uns unter gewissen Umständen etwas über die Sterb- 
lichkeit überhaupt lehren. Wenn nach den Beobachtungen Körösys 
3%, der geimpften Kranken im Alter von 5—20 Jahren verstarben, 
während die entsprechende Prozentzahl für Nicht-Geimpfte 43 % be-
	        
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