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untersuchen. „Das Ergebnis zeigte,‘ berichtete die Kom-
mission, „daß die Gesellschaften kein bares Kapital zur
Verfügung hatten und kaum genügenden Kredit, um eine
rechtzeitige Absteckung ihrer Bahnlinien sicherzustellen‘““2).
Die Kommission fuhr fort:
„Soweit Ihre Kommission erkennen kann, haben die
Gesellschaften seit der Durchbringung des Darlehns-
amendements nicht einen Dollar Kapital hergegeben, um
die Ausführung ihres riesenhaften Unternehmens zu fördern.
Sie haben große Mengen dieser Obligationen mit enorm
hohem Diskont verkauft oder verpfändet. Sie haben an
unbefugte und unfähige Beamte übertrieben hohe Gehälter
gezahlt. Mit Ausnahme von ungefähr fünfzig Meilen gut
ausgeführten Oberbaues sind unvollständige, fragmen-
tarische und unzusammenhängende Strecken planierten
Landes, von denen die Meile durchschnittlich weniger als
3000 Dollar kostet, alles, was die Gesellschaften für die
vom Staat ihnen gewährte großmütige Ausgabe von Obli-
gationen aufweisen können?).
Dies gibt ein lebhaftes Bild von der ursprünglichen „Bau-
fähigkeit‘ der Kapitalisten — einer Fähigkeit, die sich
offenbar in der Häufung der größten Betrügereien be-
kundete. Aber wo in den Vereinigten Staaten war es nicht
ebenso?
Die nun folgenden späteren Ereignisse in der Geschichte
dieser Gesellschaft sind mit dürren Worten aufgezeichnet
in den Berichten über den Prozeß John Kennedy & Co.
gegen die St. Paul- und Pacific- Eisenbahngesellschaft,
mit Einschluß von deren Erster Abteilung, gegen die
Northern Pacific- FEisenbahngesellschaft, Russel Sage, Sa-
muel J. Tilden und andere®). Obgleich in diesen Be-
richten durchaus nicht alle Details mitgeteilt werden, kann
man ihnen doch wenigstens einige authentische Einzel-
heiten entnehmen.
Um 1871 hatten Sage und seine Genossen einige Eisen-
bahnerweiterungen fertiggestellt und im ganzen für
A
1) Report of Special Committee on Railroads and Railroad Grante. February 3,
:860, Minnesota Senate Journal, 1859-—1860, 343.
?) und 3) Dillon’s Circuit Court Reports, 1871—1873, 2, 448—527.
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