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wie in New York, das Erbrecht des Erstgeborenen und die
Unteilbarkeit des Grundbesitzes und wahrte und steigerte
so den Vorrang des großen Grundherrentums.
Eine andere Besitzklasse, die schon frühzeitig die Mittelschichten,
den Kern des amerikanischen Volkes, hoch überfügelte,
stammte aus der Kaufmannschaft der Küsten-;triche:
mitunter aus den Kreisen der Geldhändler und
Zahlungsvermittler, die zugleich an privaten und öffentlichen
Notstandsdarlehen Wucherzinsen zu verdienen wußten,
vor allem jedoch aus den Reihen der Schiffseigner,
die ihre damals viel bewunderten Segler dem Fischfang
und dem Seetransport widmeten.
Schon während der ersten Jahrzehnte des achtzehnten
Jahrhunderts entsprangen aus dieser Schicht einige der bezühmtesten
Vermögen. Boston, Salem und Plymouth sandten
ihre unternehmenden Seefahrer in alle Richtungen der
Windrose hinaus, und die Bürger von Massachusetts verstehen
noch heute recht wohl, warum in dem Abgeordneten-3aal
ihres Staatshauses, zwischen den Säulen gegenüber dem
Sitze des Sprechers, der Stockfisch als Wahrzeichen hängt.
Die Verfrachtung der aus den nahen Waldzonen herbeigefößten
und sonst herangeführten Holzmassen stand für diese
kapitalistische Betätigung an zweiter Stelle. Die allgemeine
goldenste Erntezeit brach alsdann mit den großen europäischen
Kriegen herein. Die napoleonischen und englischen
Handelsverbote, die plötzlich alle alten, unentbehrlichen
Handelszusammenhänge zu zerreißen drohten, machten
den Schmuggel zu dem denkbar einträglichsten Geschäft.
Je mehr die Kriegführenden ihre eigene Schiffahrt
gegenseitig schädigten und lahmlegten, desto freiere Bahn
gewannen die Neutralen, deren Führung in jenen Tagen
ganz naturgemäß den rührigen und erfahrenen Reedern
von Neuengland gebührte.
1791, zwei Jahre vor dem Ausbruch der zwanzigjährigen
französisch-englischen Feindseligkeiten, betrug der auswärtige
Handel der Vereinigten Staaten im ganzen 48 Millionen
Dollar, 1801 dagegen 205 Millionen. Die Ausfuhr
allein stieg in diesem Jahrzehnt von 19 auf 04 Millionen