Contents : Die Handelskammern

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vor  Allen  haben  Zöglinge  des  (in  Goldberg  errichteten)  Schwabc-P
  ries  emuth  scheu  Waisen-Erziehnngs-Jnstituts;  nach  ihnen  kommen
evang.  Studirende  und  iu  deren  Ermangelung  Katholiken  und  Juden;
ein  Unterschied  der  Fakultäten  findet  nicht  statt.  Für  Zöglinge  des
Schwabe-Priesemuthschen  Waisen-Jnstituts  beträgt  das  Stipendium ­
  250,  für  andere  Bewerber  nach  dem  Maße  ihrer  Würdigkeit  und
Bedürftigkeit  80—  120  Thlr.  Die  Herstellung  des  Waisen-Jnstituts
zu  Goldberg  ist  im  Werke;  die  Kreisstände  haben  zum  Aufbau  des
Gebäudes  8000  Thlr.  beigesteuert.
,  Schwallhsches  Stipendium.
Eine  alte  Stiftung  zu  Stolp,  vom  Magistrat  verwaltet.  Das  Kapital
belief  sich  Anfangs  dieses  Jahrhunderts  auf  306  Thlr.
Joseph  S  chw  ane.
Pfarrer  zu  Dorsten  (t  1838)  vermachte  den  Armen  des  Pfarrbczirks
2670  Thlr.;  von  den  Zinsen  sollen  bedürftige  Verwandte  des  Testators ­
  vorzugsweise  unterstützt  werden.
Şchwanenfeldsche  Stiftung  zu  Neuteich,
zur  Unterstützung  der  dortigen  Orts-Armen.  Sie  hat  ein  Kapital  von
12,000  Thlr.
Daniel  Schwarz,
Bäckermeister  und  Stadtältestcr  zu  Militsch  (t  1862)  wendete  der
Armenkasse  daselbst  1000  Thlr.  mît  der  Bestimmung  zu,  daß  von  den
Zinsen  im  Januar  jeden  Jahres  unvermögende  Familien  unterstützt
werden  sollen.  Auch  begründete  er  eine  der  dortigen  evangelischen  und
katholischen  Schule  zugewendete,  vom  Magistrate  zu  verwaltende  Stiftung
  von  1500  Thlr.  zur  alljährlichen  Feier  eines  gemeinsamen  Kinderfestes
  und  zum  Vortheil  der  Lehrer,  Lehrerfraueu  und  fleisttger  Schulkinder. ­


Franz  Schwarz»
Scharfrichter  zu  Landshut  (t  1837),  vermachte  200  Thlr.  der  '■rtabt
Landshut  mit  der  Bestimmung,  daß  von  den  Zinsen  ş  unter  zwei  ganz
arme  HülfSbedürftige  daselbst  vertheilt,  ì  zu  religiösen  Handlungen
verwendet  werden  sollten.
Schwarzersches  Legat  zu  Woih  iGrottkan),
von  dem  Hausbesitzer  Schwarzer  zu  Neisse  herrührend,  der  seinem
Geburtsorte  1000  Thlr.  legirte.  Die  Zinsen  kommen  den  Armen  in
Woitz  zu  Gute.

Friedrich  S  ch  w  a  r  z  e  r  sche  Stiftung,
Sie  besteht  seit  1845  zu  Neisse  und  es  erhalten  aus  derselben  5  arme
Bürger  mit  unerzogenen  Kindern  je  5  Thlr.
v.  Schweidnitzsche  (Schweinitzsche)  Ärmen-Stiftung.
begründet  von  der  f  Frau  Oberstlieut.  m  Schweidnitz  à  1000
Thlr.,  von  deren  Zinsen  8  arme  Bürgerwtttwcu  der  -stadt  Holtwitz
            
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