hat in einem seiner unter dem Titel „Deutsch-national erschienenen
kolonialpolitischen Aufsätze solche Karrikaturen mit
vortrefflichen Strichen gezeichnet. Keineswegs soll jedoch diejenigen
achtungswerthen Männer ein Tadel treffen, welche, durch
seltsame Fügung des Schicksals geleitet, sich in England ein
neues Heim gründeten und nunmehr ihrem Adoptiv-Vaterlande,
in dem sie ihr Glück fanden, eine aufrichtige Liebe entgegenbringen.
Alles in Allem genommen, ist es nicht zu leugnen, daß
das Deutschthum in London manche sehr häßliche Seiten darbietet.
Es berührt uns freilich wenig, wie die Engländer über
uns denken, doch ist es immerhin erfreulich zu sehen, daß es
auch unter ihnen Leute giebt, welche hinreichende Bildung besitzen,
um das Deutschthum überhaupt nicht nach dem Deutschthum
in London zu beurtheilen.