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(1er Grösse der ^Iiiiimalmeni>e selbst für die Xei^im^
der geradlinigen Anfanjçsstreeke, d. i. für die Höbe
des Maxiinaljn'eises, massgebend. Der Maxiinaljuvis
ist bei soleben Artikeln am böebsten, deren Kntbelirnn<*-
emptindlicb ist, von denen aber sebón kleine ^1 enteil
einen ^rossen Lebensgenuss gewähren. Ist überdies
die Ordinate der Minimalmenjj^e niebt viel kürzer als
jene des Sebeitel]mnktes, während doch die Men<*e
der vollen Befriedigung- die Minimalmen<»e weit über
steigt, so wird dadurch an^ezei^t, dass es sieb um
einen Artikel bandelt, der in einer Verwendung- un-
entbebrlieli ist, während andere reieblicbere Verwen-
duno-sarten viel weniger wichtig sind. Das Gleiche
o-ilt auch von Artikeln, die gerade dem betretfenden
Individuum unersetzlich erscheinen, an deren Konsum
überhaupt sieh Leidenschaft, Eitelkeit oder ^esell-
sebaftlicber Ehr{»-eiz knüpfen, während auf eine »rosse
Konsummen^e weniger \\ erth jçele^t wird. In der
Xaelifra^ekurve zei{z,t sich dann üher der Minimal-
menj»e eine lanj^e Vertikalstrecke, und wir sehen in
der That, dass derartige Artikel in ihren kleinen
Konsnmmen»;en von den Schwanknn^en ihrer Preise
innerhalb weiter Grenzen nnabbän^fi^- bleiben. N\ ei
z. B. es für eine Ehrensache hält, seinen (lästen ein
mal im Jahr Champagner vorsetzen zu können, vhd
dabei von Preisstei^erun^fen weni^ beeinflusst eiden,
während ein reichlicherer Konsum — weil er den
Lehens^ennss nicht mehr erbehlicb zu stei^ei n nci-
ma^ — mir zu sehr niedrigen Preisen statttinden
würde.
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