Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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3í). und iiiilx'íímizt l)(‘^(‘lirt(‘ Artikel. 
Da die Aiifaii»'.sordiiiate der J^ekeiis^enusskurve 
um wo kürzer ist, je unaii^eiielmier die Eutbeliruii^- 
des betreffenden Artikels empfunden wird, müsste sie 
gleich Null werden, jeder Lebensj»-ennss müsste ver- 
sebwiiiden, wenn es sieb um einen völlig- nnentbebr- 
licben und nnersetz!ieben Artikel bandelt. Nun ^ibt 
es aber ausser der zum Atbmen erforderlicben Luft 
keinen Artikel, der niebt entbehrt oder dnreb Surrogate 
ersetzt werden könnte; wir können uns aber denken, 
dass unter ansserordentlicben Umständen, z. Ik in einer 
belagerten Stadt, alle Surrogate erscbö])ft oder nur 
zu ganz nnersebwinglieben Preisen zu haben wären, 
so dass die Fristnng des Lebens in der That von 
einem einzigen Artikel abbienge. In einem solchen 
Falle würde die Lebensgeniissknrve und die Nützlieb- 
keitskurve znsnmmenfallen. Stellen wir nun eine der 
artige Kurve On (Fig. 41) dar, so bezeiebnet die 
Minimalmenge Ofi die kleinste Menge, welche zur 
Erhaltung des Lebens während eines ,Jahres erforder 
lich ist; denn unsere Abszissen bezeichnen durchaus 
Jabresmengen. Lei sehr bolicu Preisen werden aber 
selbstverständlieb auch noch kleinere Mengen gekauft 
werden, da niemand darauf verzichten wird, sieb so 
lange als möglich zu erhalten, wenn er auch nicht 
auf ein volles Jahr gesichert ist, da ja immer noch 
die Hoffnung auf einen Wechsel der \ erbältnisse übrig 
bleibt. Diese Käufe können aber in unseren stets
	        
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