Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

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wenn  sie  nur  das  Ver^-nngen,  iin  laufenden  Jahre
jedesmal  besser  geschonte  oder  etwa  abwechselnd  verschiedenfarbige ­
  Stucke  desselben  Artikels  aidegen  zu
können,  höher  schätzt  als  die  Schmälerung  der  \  ermögensinventur,
  welche  trotz  des  grösseren  1  testes  r
durch  den  jMehraufwand  unzweifelhaft  eintritt.  Wenn
auch  in  dem  gewählten  lleis])iele,  wo  schon  das  erste
Stück  ohne  besondere  Schonung,  soweit  es  irgend  angenehm ­
  ist,  heiditzt  wird,  durch  den  Besitz  mehrerer
Stücke  die  Zahl  dieser  Benützungen,  sowie  die  Art
der  Instandhaltung  nicht  verändert  wird,  so  wird  doch
nun  der  gesammte  Jahresverbrauch  v  ein  grösserer
sein,  weil,  wie  schon  erwähnt,  jedes  Stück  im  Besitze
des  Konsumenten,  ganz  abgesehen  von  der  Benützung,
an  Werth  verliert,  also  etwas  abgenützt  erscheint.
Nehmen  wir  als  nächstes  Beispiel  einen  schwarzen
Tuchrock,  dessen  stärkere  oder  geringere  Benützung
den  Neigungen  des  Besitzers  einen  grösseren  Spielraum ­
  bietet,  so  werden  wir  Individuen  linden,  die
ganz  wie  in  dein  früheren  Beis))iele  verfahren,  dagegen ­
  auch  zuhlreiche  andere,  die  einen  solchen  Bock
vielleicht  nur  an  Sonntagen  tragen  und  sorgfältigst
in  Stand  halten.  Diese  schätzen  otfenhar  die  Aufbesserung ­
  der  Vermögensinventur  durch  den  wolerhaltenen
  Bock  höher  als  den  Zuwachs  an  W*rgnügen,
der  durch  eine  häutigere,  etwa  tägliche  Benützung
und  sorglosere  Instandhaltung  erreicht  werden  würde;
dabei  wirkt  der  Hinhlick  auf  einen  bestimmten  Zukunftsimeis
  allerdings  mit,  nur  braucht  dieser  nicht
höher  als  tg&  zu  sein.
            
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