Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

Preis  0P„,  zu  dem  das  Individuum  I  seine  grösste
Ankaufsmen^e  eben  noeli  erwerben  kann.  Die  j»-rösstmög-lielie
  Men^e  Oq,  wird  zumeist,  wie  in  Fig*.  71a
und  b,  aueli  diejenige  sein,  bei  weleber  der  Vertikalabstand ­
  der  Reibe  g^gn  von  irgend  einem  effektiven
Punkte  der  Kurve  KOJ  am  grössten  ist,  und  welebe
daher  den  grössten  Gemeinnützen  berbeitülirt.  Ausnahmsweise ­
  kann  es  jedoch  bei  einem  sehr  unregelmässigen ­
  Verlaufe  der  Punktreibe  g^g„  Vorkommen,
dass  die  grösstmögliebe  Menge  wie  sie  hier  ermittelt ­
  wird,  kleiner  als  die  Menge  des  grössten  Gemeinnutzens, ­
  ja  sogar  kleiner  als  bzw.
wäre;  in  den  letzteren  Fällen  würde  die  grösste  Verkaufs- ­
  oder  Ankaufsmenge  zugleich  auch  die  einzig
mögliche  sein.  Uebrigens  unterscbeidet  sieb  die  hier
vorgenommene  Krmittlung  der  grössten  Menge  von
der  sonst  üblieben  nur  dadurch,  dass  bei  Aussebeidung
der  unzweekmässigen  Mengen  aus  der  Punktreibe
nun,  da  das  Individuum  niebt  auf  feste  Preise  von  A
rechnen  kann,  auf  die  Form  der  gegenüberstebenden
Kurve  EOJ  Rüeksiebt  genommen  werden  muss.
Der  S¡)ielraum,  innerhalb  dessen  der  Finffuss  des
Einzelnen  auf  den  Preis  sieh  geltend  machen  kann,
ist  notbwendiger  Weise  ein  sehr  kleiner,  wenn  es  sieb
um  einen  Artikel  bandelt,  in  dessen  Verkehr  eine
wirklich  freie  Konkurrenz  herrscht,  und  dessen  jährlicher ­
  Gesammtabsatz  eine  sehr  grosse  Zahl  von  ]\Iarkteinheiten
  umfasst.  Der  Finffuss  des  Finzelnen  tritt
dagegen  mehr  hervor,  wenn  dieser  eine  bevorzugte
Stellung  oder  gar  ein  wirkliches  Monopol  geniesst.
            
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