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inentarkiirve liât also jcdesfalls einen iin allgemeinen
konkaven Verlauf, und dies <*ilt aneli, wenn sie sieh
auf ein Werthjiajiier oder auf einen auf ein solches
lautenden Terniinsehluss bezieht. Ist nämlich A ein
solcher Terminartikel, so verläuft die Kurve durch
aus ansteigend und wird nach oben durch eine hoii-
zontale, nach links aber durch eine vertikale, abwärts
gehende Asymjitote begrenzt, während die Kurve,
wenn A ein fremdes Werthjiajiier ist, von einem über
der Abszisse (— a„) liegenden Anfan^sjiunkte na eh
rechts durchaus ansteigend und schliesslich asymjito-
tisch zu einer Horizontalen oder, wenn A das Zahlunos-
versjirechen des betrachteten Individuums seihst ist,
von dem ebenso bestimmten Anfan^sjmnkte nach links
durchaus absteigend und schliesslich asymjitotisch zu
einer Vertikalen verlaufen wird. Trotzdem können
wir nicht hehaujiten, dass die Elementarkurve auch
durchaus konkav, d. h. dass der zweite Ditferential-
f/.r!
did
stets negativ sein müsse. Wol ist es ein allgemein
^ültij^es, jihysiolojz,isches Gesetz, dass jeder weitere,
kleine Heiz den Genuss um so weniger steigert oder,
wenn die Grenze voller Sätti^un^' schon überschritten
ist, um so mehr schmälert, je mehr gleichartige Reize
schon voran^e^an^en sind; und ebenso, dass jede
weitere, kleine Leistung»' um so weniger angenehm
und nach Ueherschreitun^' jener Grenze, bis zu welcher
die Leistung üherhaujit angenehm ist, um so unan-