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1111(1 somit iiciierliHic Stöniii^cii der Glei(*liini<i,eii 10),
luicli sicli zielieii. Ks köiiiieii also die Gleieliiiii^eii
1<S) und 10) nur dadiireli wieder erfüllt werden, dass
die Preise Uj th aller Artikel, wenn aueli ni(dit alle
gerade ^leielimässi^, steifen, wälirend nur die Preise
der festen %alilun^svers]ireelien sieh weni<¿,- oder «^ar
ni eilt erhöhen werden. In Wirklichkeit ])tlej»t aller
dings eine Vennehrnn«' der Zirkulationsmittel, welche
durch den internationalen Verkehr, durch das \ er
halten der Zettelhanken und andere von unserer jcO/i-
<>•(‘11 Hetraehtuno- ausgeschlossene ITrsaehen bewirkt
sein kann, zunächst ein Sinken des Zinsfiisses, also
Preissteigerungen der Werth]iapiere, einschliesslich der
Za h 1 u 11 (j!,s vers] necl i en, zu hi^ wirk en. Die Preise der
Waren und Pimlitäten folgen erst später nach, wenn
die lU‘h(‘rzeuouii^* allgemein diirch^edrun^en ist, dass
man es nicht mit einem hloss vorüher<^ehenden, son
dern mit einer dauernden Vermehrung' der Zirkulations
mittel zu thun hahc; dann phe^t die erste \\ irkun^
wieder zu verschwinden und der Zinstiiss zu seiner
iirs])riiii<2,lichen Höhe zuriickziikehr(‘n. Solche voriiher-
(^eliende Wirkungen auf den Zinsfiiss liessen sich an
der Hand unserer Formeln, widclie voraussetzen, dass
alle Zahlungen erst am Ende und alle Ahschliisse am
Pmoinne eines Termines statttinden, nur daun ver
folgen, wenn wir kürzere als einjährige Termine he-
traehten wollten. Wir hemerken noch, dass auch unsere
frühere Ausführung" (IG), dass nach einer ein A^io
von 107,, herheiführenden Pa]iier^eldemission schliess
lich eine allmmieine und oleichniässioe Preissteigerung