Full text : Die Theorie des Geldes

Geld  und  Waare.

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sie  zu  Schmuck  und  (ieräth,  Prunk,  Zierrath  und  Geschmeide ­
  verarbeitet,  kurz  allerlei  eitlen  Tand  und
Luxus  daraus  verfertigt  —  dass  gerade  diese  Substanzen ­
  eine  so  wichtige  und  dominirende  Rolle  im
wirthschaftlichen  Leben  der  Völker  spielen  und  von
Alters  her  gespielt  haben,  eine  Rolle,  die  man  nicht
unpassend  verglichen  hat  mit  der  Funktion  des  Blutes  im
thierischen  Organismus?  Klingt  es  nicht  wie  ein  Paradoxon, ­
  dass  gerade  auf  den  Besitz  dieser  an  sich  so  überflüssigen ­
  und  unnützen  Materien  —  man  möchte  fast
sagen:  auf  dieses  Spielzeug  —  nichtsdestoweniger  von
aller  W  eit  Werth  gelegt  wird  und  in  unbegrenzter  Ausdehnung, ­
  dass  diese  Metalle,  sei  es  nun  in  Gestalt  von
Münze  oder  in  Gestalt  von  Barren  und  dergleichen,  immer
und  überall,  zu  allen  Zeiten  und  an  allen  Orten,  bei  Jedermann, ­
  der  W  aaren  gegen  Entgelt  zu  veräussern  hat,
oder  Arbeit  um  Lohn  verrichtet,  ganz  unbedingte  und
uneingeschränkte  Annahme  linden,  während  doch  im
Allgemeinen  jeder  andere  Artikel  immer  nur  bedingungsweise ­
  willkommen  ist  oder  m.  a.  W.  nur  insoweit  auf
Absatz  oder  Annahme  rechnen  kann,  als  eben  in  jedem
einzelnen  Falle  gerade  ein  bestimmter  Bedarf  oder  Begehr ­
  danach  vorliegt,  oder  ein  positiver  Nutzen  oder
Gewinn  damit  zu  erzielen  ist,  und  dass  diese  Metalle
            
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