Full text: Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

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Einteilung der Konten. 
wurde, eine solche des Reingewinns. Nach der Gewinn-Verteilung 
wird die verantwortliche Stelle Buchungen finden, die den Gewinn 
vortrag unberührt lassen. 
17. Abschnitt. 
Die Klassifikation der Konten. 
Wiederholt wurde versucht, die Gesamtheit der Hauptbuch- 
Konten zu gruppieren. „Die Vielheit der Kontensysteme, über 
die man sich nicht einigen konnte, so daß keines zur allgemeinen 
Geltung gelangte, scheint zu beweisen, daß man das richtige 
Kontensystem, noch nicht gefunden hat oder daß ein 
allgemeines Kontensystem, nicht aufgestellt werden kann.“ 
{Hügli, a. a. 0. S. 661.) Wegen der älteren Versuche vergleiche 
man Schrott, a. a. O. S. 250 lf., Hügli S. 660 ff. Einige solcher 
Gruppierungsversuche mögen hier angeführt werden: 
1. Persönliche und unpersönliche (Sach-)Konten; die un 
persönlichen Konten sind: 
a) Konten, die über das Kapital und das Vermögen als Ganzes 
Rechnung führen (Kapital- und Bilanz-Konto). 
b) Konten über die Teile des Vermögens und der Schulden. 
c) Konten, die Geschäftsergebnisse ausweisen, Betriebs- oder 
Erfolgs-Konten. 
2. Die Einteilung der Zweikontentheorie, vgl. S. 134 f. 
3. Die englische Schule {M’Allen, Dicksee) unterscheidet: 
A. Personal-Accounts: Schulden, Forderungen, Kapital. 
B. Impersonal- „ 
a) Real-Accounts; Waren, Kasse u. ä. 
ß) Nominal or Fictitious-Accounts: Erfolgs-Konten. 
4. Faure 1 ) (a. a. 0. S. 114, 441) klassifiziert: 
I. Comptes du capitaliste: a) Kapital, Reserven. 
b) comptes de resultats, Konten 
für die Veränderungen des Ka 
pitals während des Betriebes. 
0 Vgl. auch Frioeöurt, La comptabilite moderne, Paris 1897. Leautey- 
Guibault, Principes generaux de comptabilite, Paris 1903.
	        
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