Full text : Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Schuhmacher.

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dar  se  th  o  eres  gantzen  ampts  behoff  enhen  gerhoff
mögen  under  ehrer  egenen  kost  und  das  gebruken  mit  den  thtve^
kittelen,  de  dar  sin,  also  dat  langst  die  Rigee  soll  ein  wech  blive^^
dat  men  mit  enher  karen  rume  varen  mtíge.  Alle  ehr  gerwer  ^
sollen  se  hebben  und  hantiren  bynnen  deme  tune;  kalk,  har
alle  andere  unfleticheitt,  de  se  dan  maken,  schollen  se
vharen  und  nicht  buthen  eh  rem  thune  liggen  laten;  den  g^r
und  die  kittele  sollen  se  sellven  stände  holden  und  betheren,
des  behoff  ist,  und  dat  bolhverck  sollen  se  staende  holden,
wene  als  ehr  rum  keret,  und  dan  sollen  en  de  kemere  ho  ^
geven  i  ;  hirvor  schall  dat  shoampt  der  Stadt
mark  Riges  eviges  wartinses,  alle  jar  halff  up  Michel)  und
up  paschen  uththogevende.  Dis  vorgeschreven  gerhaves
kitteilen  mach  dat  vorgeshreven  gantze  ampth  vor  den
also  vorgeshreven  is,  gebrukenn  tho  ewigen  tiden;  alsus  ste
in  des  stades  renteboke.

Schuhmacher,  1510,
s.  Entscheidung  des  Erzb.  Jasper  und  des  O.-M.  Wolter  v.
berg  über  Brauer,  Bäcker,  Knochenhauer  und  Schuhmacher,  i

106.  Schuhmacher.
Schrägen  vom  24.  Mai  1615.  ^.^ger
Schra^enb.  d.  Gesellsch.  f.  Gcsch.  u.  Alterth.  in  Riga,  BI.  '  +  jahrh-Schrägen
  beruht  zum  Theile  auf  dem  Schrägen  der  Schuhmacher  aus  dem
(Nr.  103),  dessen  Artikel  in  hochdeutcher  Übersetzung  fast  wörtlich,  je
mancher  Forderungen  in  zeitgemässer  Abänderung,  aufgenommen  sind,
gelassen  hat  man  die  Art.  2,  9,  18,  22,  23,  29  u.  32.

Der  Schuster-Schrägen
H.  Ludw.  Hintelman  *  1.  V.  D.,  welcher  von  e.  e.  Rhate  ni<-confirmiret*.


ht

dut

In  Gottes  Nahmen,  amen.  Der  heilige  Geist  spricht^^^^^^^^
den  Propheten  David  also:  Darum!)  das  du  eszest  von  der
deiner  Hende,  darumb  sol  tu  sehlig  sein,  und  alles
geschehen,  darumb  gebührt  sich  von  Recht,  das  ein  J

1  Vergl.  S.  357,  Anm.  1.
2  Diese  Überschrift  von  anderer  Hand.
            
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