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lieber Nachteil die Folge ist. Die meisten von drüben auf
diese Frage erteilten Antworten bestreiten einen Nachteil,
man hält vielmehr, „angesichts der ganz anderen Geschäfte,
solche minimalen Unterschiede wie in Deutschland nicht
für denkbar". Wie aber allgemein der extensive Charakter
des asiatischen Geschäfts immer mehr nachläßt und die
exotischen Gewinnzuschläge aufgehört haben, so wird auch
hier auf die Dauer eine Änderung eintreten müssen, was
sich aus folgender Antwort aus Kalkutta ableiten läßt; „Die
hiesigen Kurszu resp. -abschläge betragen für die Rupie
1 / 32 d = 1 / 6 °/ 0 des resp, Gegenwerts in anderen Währungen,
Da die Differenz allgemein streng eingehalten wird und
jeder Beteiligte damit kalkuliert, so kann diese im Ver
hältnis zum Wert groß erscheinende Differenz kaum als
störend für die genaue Preisbildung bezeichnet werden, ob
gleich zugegeben werden muß, daß bei der heutigen schar
fen Konkurrenz der die Arbitrage betreibenden Banken
Kurswechselgeschäfte nur unter Konzessionen möglich sind
und dadurch häufig 1 / 32 d zugestanden werden muß, was oft
den Gewinn aus solchen Kurswechselgeschäften illusorisch
macht, da es sich ja bei dem Nachlaß von 1 / 32 d, wie oben
angegeben, gleich um 1 / B °/ 0 handelt,“
Es ist auch nicht ausgeschlossen, daß die nach hiesigen
Verhältnissen großen Kursschwankungen Asiens — siehe
Diagramme — zu einem Teil wenigstens durch die zu
wenig feinen Preisstufen bedingt sind. Wenn der Franken
kurs in Berlin und der Pfund-Sterlingkurs in Yokohama
auf Pari stehen und auf beiden Plätzen kurssenkende Mo
mente von verhältnismäßig gleicher Stärke auftreten —
etwa ausreichend um den Pariser Kurs um eine Stufe herab
zusetzen — so ist nicht anzunehmen, daß in Yokohama der
Kurs wegen der größeren Preisstufe stehen bleibt, vielmehr
wird auch hier der sinkenden Tendenz durch den geringst
möglichen Abschlag Rechnung getragen werden. Wieder
holt sich dasselbe am folgenden Tage, so beträgt das Agio
der Währung in Japan bereits 5°/ 00 , in Berlin erst 1,2 oder
gar nur 0,6% 0 . Exakt beweisen läßt sich das natürlich nicht,
aber ganz unwahrscheinlich dürfte der behauptete Mangel
nicht sein; den darin liegenden allgemeinwirtschaftlichen
Nachteil spürt natürlich auch der Einzelne,