Cuba.
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uiib jährlich 180,000 T. Roheisen pro
duzieren. Die Menge des erzeugten Ei
sens beträgt 90,000, die von Stahl 60,000
Noch wichtiger ist der Maschinenbau;
es gehen aus den Werkstätten jährlich 100
Lokomotiven im Wert von ca. 5,6 Mill.
Mk., außerdem andre Maschinen und
Kuckm im Wert von 6,8 Mill. Mt. Das
-berk wird durch eine 10 km lange Eisen-
l ' a y» mit dein Canal du Centre verbunden,
liproste spanisch-westind. Insel,
!%833 qkm (2158 QM.) mit 0876)
1,487,623 ehm. (918,944 Beiße, ba=
boil 800 ^10^)^ 272,469 freie Mine,
~7 r ,409 Sklaven und 47,116 Kulis). An
Mineralien ist C. nicht reich, doch findet
ķ.st Kupfer, Silber, Steinsalz. Die
-balder sind größtenteils ausgerottet, lie-
>"u aber noch Mahagoniholz, Eben
holz, Eiseiiholz, Lebensholz, Kautschilk. —
Hauptkulturen. Zuckerrohr, Tabak,
weiilger Kaffee; dabei wird viel Viehzucht
getrieben. 1877 zählte man: 1191 Zucker-
Plantagen, 4511 Tabakplantagen und 192
Kaffeepstanzungen. Tabakbau und Vieh-
zUcht haben durch die Insurrektion sehr
bedeutend gelitten. Doch ist die Fabri-
ratlon von Cigarren eine starke geblieben;
bezieht dazu viel Tabak aus Puerto
àco und Santo Domingo, auch aus
Bahia. Da der ausländische Tabak zoll
frei eingeht mid ein Exportzoll von 20
Mk. 28 Pf. besteht, so verliert C. immer
inehr seine auswärtigen Märkte, nament
lich Hamburg und Bremen, seinen Haupt-
markt. 1878 wurden exportiert:
Cigaretten . . . für 1025 352 Mark
Abfälle ..... 711840 .
Cigarren ... = 28 816916
Tabak ..... 21940652 .
Ņei weitem deli größten Teil nehmen jetzt
davon die Vereinigten Staaten; Deutsch
sand bezog nur 17,9 Mill. Stück Cigarren,
5%,433 kg Sabas, 2539 kg ißicabura:
cknd 56,063 Cajetillas-Cigaretten. — Die
cnenzucht ist sehr verbreitet; Haupt
sätze für Honighandel sind: Villas und
Puerto Principe; Honig wird namentlich
"ach Nordamerika, Wachs nach Spaiiieil
erporticrt. Den ersten Rang unter den
der Revolution durch die »TroihaS« (einen
Befestigungsgürtcl. von S. nach N.
gehend) geschützt war. 1880 wurden, zum
größten Teil nach den Vereinigten Staa
ten, ausgeführt:
Zucker.... 241295 Kisten
- .... 728 724 Fässer
Melasse . . . 175 729 -
baa» Mim (1878: 3,8 M. Mis.), so baß
der Export aller dieser Produkte 1878:
229,4 Mill. Mk. überstieg. — Der Gesamt
wert der Ausfuhr betrug 1876:304 Mill.,
1877: 268 SMiH., 1878: 283,5 3)811. m.
Hiervon wurden 1878 an Zöllen 26,8
Mill. Mk. erhoben. Der Wert der Ein
fuhr ist nicht anzugeben; sie besteht vor
nehmlich aus getrocknetem Fleisch, Stock
fisch, Weizenmehl, Reis, Schmalz, Pe
troleum, Olivenöl, Mais, Vieh, Tabak,
Wein, Leinwand, Baumwollwaren, Tü
chern. Amerika liefert nicht nur alle Arten
.von Verzehrungsgegenständen, sondern
auch andre Artikel. Der Handel wird
aber durch die hohen Zölle, wie die Pro-
duktion durch die ebenso drückenden
Steuern sehr erschwert. Die hohen Diffe
rentialzölle begünstigen auch die spanische
Flagge, welche weit über die Halste des
ganzen Imports vermittelt. Der Schiffs
verkehr konzentriert sich in Havana (s.d.).
— Die bedeutendsten Flüsse sind: der
Cauto im SO., 82 km schiffbar, im NW.
die 30 km schiffbare Sagua la grande
und die 15 km schiffbare Sagua lã chica.
— Die Länge der Eisenbahne n beläuft
sich auf 1382 km; von Havana durch
schneidet eine Linie die Insel nach Bala-
bana, eine andre Querlinie geht vonCien-
fucgo nach Sagua la grande; nach W. zu
ist Havana mit Mörtel verbunden. Außer
dem verbinden 21 kleine Gesellschaften
(einige für Pferdebahnen) die Plantagen
mit dem Innern. Die T e l e g r a p h e n -
Verbindung ist sehr ausgedehnt, 1880 wa
ren 4500 km Linien mit 187 Stationen
eröffnet; das submarine Kabel der inter
nationalen Gesellschaft »Oceania« verbin
det C. mit Europa über die Vereinigten
Staaten (via Kap Romano in Florida).
Die Postverbindung mit Europa ist wö
chentlich, am besten über New Pork; mit
den Vereinigten Staaten fast täglich. —
Artikel, die unter E vermißt werden, sind unter K nachzuschlagen.
^»heimischen Exportartikeln nimmt aber
Mucker ein, dessen Erzeugung während