Frankreich (Papier, Chemikalien, Maschinen, Kunstwaren re.).
"Ild St. Leonard) nnd Seiiie-et-Oise (mit
Sèvres) die Hauptplätze. Die Spiegel von
St. Gobain, Montlusvn, Cirey u. a. so
wie die Krystallgläser vvn Baccarat, Cirey
und St. Louis haben Wcltrllf. Nach den
t875 veröffentlichten Angaben bestanden-
Produkte
Porzellan.
Fayence .
Glas
Fabriken
105
347
191
Arbeiter
10 743
6978
26950
3471
Produktionswcrt
in Mill. Mark
30,1
16.7
77.8
Spiegel . 8 3471 20,2
Der gesamte Handel mit Thon- und Glas-
'ŗm belief sich 1878: in Einfuhr ans
w,2 Mill., IN Ausfuhr auf 35,sMill. Mk.
Deutschland vermag hier aber mit Erfolg
iiSSS
, ìŅ??'"'fabrikation liefert in
ca. 500 Unternehmungen mit 26,178
ÄCK»?.«
berechnet wird; in der Verfertigung von
Papiertapeten und Spielkarten nimmt
F. unter allen Landern schon längst den
ersten Rang ein. Der Erport von Papier^
M 1878 auf
38,8 Mill. Mk. gegen eine Einfuhr von
11,5 Mill. Mk., davon nach Deutschland
fur 4,o Mill. Mk., während dieses nur für
1, t Mill. Mk. Ware importierte.
Die chemische Industrie unterhält
großartige Etablissements, namentlich füv
Schwefelsäure und Soda; die Fabrikation
der letzter,! ist allerdings nicht genügend
und ein Import ist nötig, 1878 für 19,4
Mill. Mt. (von Deutschland 1878: 2785
Ton.). Für Stearinkerzen bestanden 178
Fabriken mit 3206 Arbeitern und einem
Produktionswert von 52,7 Mill. Mk.
Die Ausfuhr chemischer Produkte betrug
1878: 40,6 Mill. Mk., von Farben 8,9
Mill., von Medikamenten 8,4 Mill. Mk.
Dagegen hat die Seifenindustrie eiue Ein
buße namentlich in Paris erlitten; sie be
schäftigte 1873 noch 390 Unternehmungen
wtt 5254 Arbeitern und lieferte für 140
Oítlí. Mk. Ware, während 1875 nur 331
Unternehmungen mit 34 U Arbeitern be-
U^'den. welche für 85 Mill. Mk. Ware
107
herstellten. 1878 wurde für 8,4 Mill Mk
Orangcblnten u. a. (2,2 Mill. Mk.). Die
Ausfuhr betrug 1879: 6.2 Mill. Mk
nach Deutschland gingen 69,965 Lit.
„Die Maschinenindustrie wird am
stärksten in Paris, Lille, St. Etienne. Lyon,
Ronen, Nantes, Marseilte und Crensot
betrieben; für Messerschmiedewaren sind
Langres, Thiers und das Departement
Vienne, für Schlosserwaren Beaucourt
für Sensen und Waffen St. Etienne, für
Stahlschreibfedern Boulogne sur Mer
für Klaviere Paris und Marseille, für
Uhren Besancon Hauptplätze. In allen
diesen und verwandten Artikeln tritt F.
als mächtiger Konkurrent gegen die In
dustrie andrer Staaten ans. 1878 betrug
ber Wert des Handels mit Maschinen. Me-
tallwareu und Fahrzeugen: in der Ein-
0> l H'58,4 Mill., ill der Ausfuhr 110 Mill.
Der Handel mit Deutschland zeiat liidjt
uilbedellteildeil Wert, sowohl in Einfuhr
Ausfuhr. Ausgeführt wurden
18,8: %Bei%uac miß mtaü imb anbre
Mctallwaren für8,4Mitl., Maschinen nnd
mechanische Vorrichtungen 1,2 Mill., mu-
ŞÂ'fflCîSÄg
Uiiib nach F. an Maschinen re. für 10 7
Mül., an Werkzeugen re. für 4,8 Mill.
Mk. Der Handel wertete 1878 (in Millio
nen Mark):
Einfuhr Ausfuhr
Maschinen 33,8 17,5
Gold- und Silberwaren . 4,2 49,8
Uhren 2,2 13,5
Gilt bedeutender Erport besteht außerdem
m Bezeuge,t (54,2 %RW. m.), in m,-
siti,istrumenten (8,2 Mill. Mk.). in Waf
fen (5,i Mill. Mk.).
Außerordentlich vielseitig und hervor
ragend ist aber die französische Industrie
auf dem Gebiet der Schmuck- und
Kunstwaren. Hier ist es namentlich
weiße GraeuQmMe I)er=
R b,e ui Weit muge,! über biegn,13e
Welt gehen. Hier sind namentlich die Pro
dukte der Kunsttischlerei, die Spiel-und