Huddersfield — Hull. 255
uiib Portugiesen). Deutsches Konsulat.
'1879 liefen hier ein: 208 Schiffe (83 ame-
rikanische, 52 portugiesische, 49 englische)
von 132,230 Ton. Einfuhr (Baumwoll-
ìvaren, Cerealien und Kolonialprodukten):
909,340 Mk.. Ausfuhr (vornehinlieh
Strohhntc nach Amerika): 253,609 Mk.
Huddersfield (spr. höddcrssihld), Stadt
ln der engl. Grafschaft York, an der Lin
coln and Yorkshire-Csisenbahn; (i8?i)
70,253 Einw. Halifax and H. Union
Bank, H. Banking Company; Tuchhalle.
— H- ist Sitz des sogen, »fancy trade«,
welcher Westenzeuge, Shawls u. dgl. auf
den Markt bringt. In 451 Fabriken
waren 1871 beschäftigt 13,098 Arbeiter,
davon 6633 in WoÜfabriken, 1878 in
-oaumwollfabriken, 860 in Maschinenbail
anstalten, 442 in Seidenfabriken.
HndikSvall, Hafenstadt in der fchwed.
Provinz Gefleborg, durch kurze Eisenbahn
wlt den landeinwärts gelegenen Seen ver
bunden; 0878) 4331 Einw. Deutsches
Vreekonsulat (Amtsbezirk: nördliche Bvg-
ter Helsingland der Provinz Gefleborg);
Helsrngsland Enskilda Bank Afdeln. Kon
tor, Sundsvalls E. B. A. K. — Export
Von Holzwarcn, 1877: Brettern.Planken
0,382,725, Balken und Sparren 854,318
Kubikfuß, ferner Dachschindeln, Bauholz,
Masten, Grubenstützen, Ruderhölzer u. a.
1878 liefen ein: 239 Schiffe von 79,340
Ton. (45 deutsche von 13,083 T.), aus:
315 Schiffe von 97,993 T.
Hudson (spr. hvdds'n), Hauptfluß des
nordamerikan. Staats New York, ent
springt am Sldirondacgebirgc und ergießt
sich nach 521 km langem Lauf zwischen
New York und Jersey City ills Meer.
Ebbe und Flut reichen bis über Albany,
233 km oberhalb der Mündung, und See
schiffe gehen bis Hudson (190km), kleinere
Schiffe bis nach Troy, von wo ein 13
km langer Kanal nach Waterford an der
Mündung des schiffbaren Mohawk führt,
des bedeutendsten Nebenflusses des H., den
der Eric- und Onandogakanal mit dem
Erie- und Ontariosee, andre Kanäle mit
dem Champlainsee und Kanada sowie mit
der Kohlenregion Pennsylvaniens nnb
dem Delaware verbinden.
Huelva, Hauptstadt der gleichnamigen
Provinz in der span. Landschaft Anda-
L'NüÑñ Md »SSft
Bahn H.-Sevilla; (i877) 11,722 Einw
Deutsches Konsulat. — Espartoflechterei
und Fischfang. Lebhafter Küstenhandcl,
Harrptausfuhrplatz für Erze, Südfrüchte
und Salz (ans den Salzmorästen der Um
gegend). Der Handel zeigte 1879 mit
Ausschluß der Küstenschisfàhrt eine Ein
fuhr von 66,172,000 kg (Steinkohle und
Koks, Roheisen, Eisen „.Stahl, Holzrc.),
cmeAussuhrvon432,843,250kg(Kupfer-
und Cementkicö, Manganerz re.) und
26,341 hl Wein. Die als Hafen dienende
Bai hat eine Länge von 18 km, eine Tiefe
von 9 m zur Ebbezeit; Schiffe von 6 m
Tiefgang können bei hoher Flut über die
Barre gelangen. Der Schiffsverkehr 1879
war im Eingang: 534 Schiffe von258,531
Ton. (419 Dampfer von 236,937 T.), da
von 458britische, 39spanische, lOdeutsche;
im Ausgang: 535 Schiffe von 264,843
T. (418 Dampfer von 244,309 T.).
Hull (spr. hüll), Stadt in der engl. Graf
schaft York, am nördlichen Ufer des hier
3 km breiten Humber, 32 km vom Meer
und an den Bahnen H.-Selby und Man
chester-Sheffield-Lincoln; Station der
Dampfer deö Norddeutschen Lloyd, Perl-
bergcr Dampfschiffrcedcrci (Hamburg),
Nederlandsche Stoomboot Maatschappii
und der hier domizilierten Wilson-Linie,
Gee and Co., Losthouse and Co.; (wo)
M6,347Einw.DentschesKonsnlat; Börse,
Kornbörse, Bank of England, H. Banking
Co., London and Yorkshire Banking Co.
— Jndustri e. H. besaß 1871:403 größere
gewerbliche Anstalten, in welchen 11,862
Arbeiter (4168 im Maschinenbau, 1115
in der Herstellung von Öl und Ölkuchen,
738 in Baumwollfabriken, 525 in Eisen
werken) beschäftigt waren. — H. ist der
Haupthafen des nordöstlichen England
und vermittelt namentlich den Verkehr
mit dem Norden Europas. Seine Docks
bedecken eine Fläche von 14 ha; es besaß
1879: 852 Seeschiffe von 185,931 Ton.
und 692 Fischerboote. Der Tonnengehalt
der 1879 eingelaufenen Schiffe betrug
1,637,509 T. Ausgeführt wurden na
mentlich: Woll- u. Baumwollwaren, Me-