Bamberg.
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rühmt), Pianofortebau (ausschließlich
von Deutschen betrieben). Schuh- und
Tabakfabrikation (ebenfalls fast ganz in
deutschen Händen), Eisengießereien und
Kupferschmieden, sehr fcebeutenbe Kupferiiiib
Chromwerke, berühmte Farbenfabriken,
Maschinen-, Glaö-, Baumwvllu„b
SaWaWWo,,, gabimtiouNn
^^ņàlien und Lederwaren, Schneideund
Mahlnuchlenbetrieb, Reepschlägerci,
Branntweinbrennerei, Einmachegeschäftc,
Dungerfabriken, Verpackung von Austern
(lahrlich werden gegen 61 Mill. Lit. gefischt)
und.Früchten,rc. — Der Hafen von B.
zerfallt m drei Teile, von denen der dem
Meer zunächst gelegene 7 m Tiefe hat,
bei: dritte, bis in die Stadt dringeiide nur
6—4 m tief und für Schiffe von 600 Ton.
geeignet ist. Die Stadt besaß 1878 eine
Handelsflotte von 884 Segelschiffen von
¿2,789 T. und 131 Dampfern von 37,593
T. Der Schiffsverkehr war:
1877
Schiffe I Tonnen
1878
Schiffe I Tonnen
Eingelaufen I 1438 I 906125 1732 ¡1231701
Ausgelaufen | 1349 | 874569 1706 11225172
Non den 1732 eingelaufenen Schiffen
waren: britische 609 , amerikanische 375,
norwegische 273, italienische 173, deutsche
140- B. ist nicht allein der Haupthafen
von Maryland, sondern auch am günstigsten
gelegen für Virginia, Ohio, Kentucky
it. a. — Der Wert des Handels war:
1877 1878
Einfuhr 97,8 Mill. Mark 66,7 Mill. Mark
Ausfuhr 169,2 - - 232,2
Die bedeutendsten Posten in der Einfuhr
sind: Kaffee(B. empfängt ein Drittel
des Imports des ganzen Landes, 1878:
481,184 Säcke, und steht hierin nur New
Aork nach), Zucker (aus Westindien, 1878:
60,135 Fässer und 33,519 Säcke) und
W& (1878 : 217,652 imb 65,994
i", namentlich von Liverpool). Als Exporthafen
nimmt B. für Getreide, Schmalz
und Speck die zweite, für Petroleum die
dritte Stelle unter den amerikanischen
Hafen ein. 1878 exportierte B. 7 Mill.
U. Weizen. 6 Mill, hi Mais, 590,150
Ä'à.Ņèehl, 1,7 Mill, hi Petroleum,
^,b663:on.3:abaf,83,2950#n Baum,
wolle, 50,884 Säcke Quercitron, 18,838
Ton. Schmalz und Speck. Der Export
von Petroleum stieg 1872 — 79 von
109,000 Iil auf 2 Mill. hl. Man beabsichtigt,
eine Röhrenleitung von den Ölgegendeil
in Pennsylvanie,! biö zu den
Raffinerien in B. zu legen. Den Handelsverkehr
mit Deutschland zeigen
folgende Wertziffern:
1877 1878
Einfuhr . . 3075332 2784170 Mark
Ausfuhr. . 37058074 39991152 -
Nach Deutschland (besonders Bremen)
wurden 1876 in deutschen Schiffen namentlich
ausgeführt (in Millionen Mark) :
Tabak. . 20,2 | Baumwolle 5,2
Petroleum 6,5 | Schmalz . 4,2
nächstdem Provisionen, Getreide, Kaffee,
Samen, Austern und Früchte, Rinden und
Rindenextrakt, Leder rc. Den Binnenverkehr
fördert neben Eisenbahnlinien der
96 km lange Kanal zum Susquehanna.
— Das Clearinghouse hatte 1878 einen
Umsatz von 2,117,22 Mill. Mk., 1879:
2,512,14 Mill. Mk. — Die deutsche Einwanderung
(1880: 24,800 Personen)
vermittelt der Norddeutsche Lloyd in Bremen.
— Geld rc. wie New Bork. Besonderheiten
sind, daß die Tabakfässcr (tobacco
hogsheads) 4 Fuß Höhe und 70
Zoll Durchmesser (englisches Maß) im
Lichten haben, die Pork and beef barrel
(Schweinefleisch- und Riudfleischfässer)
netto 110 kg Fleisch enthalten, mit 29
Zoll langen Dauben und einem Durchmesser
von 18 Zoll im Lichten; die Fish
barrels (Fischfässer) dürfen nicht unter 29,
nicht über 31, Tierces müssen 45, halbe
Fässer nicht unter 15 Gallons enthalten.
Bamberg, Stadt im bayr. Regierungsbezirk
Oberfranken, an der Augsburg-Hofer
Bahn, von der hier eine Bahn nach
Würzburg abzweigt; (isso) 29,622 Gimo.
Handelskammer, Wechsel- und Merkantilgericht
erster und zweiter Instanz;
Hauptzollamt; Reichsbanknebenstelle, Königliche
Filialbank. Agentur der Bayrischeil
Notenbank. — Die Industrie erstreckt
sich uameutlich auf Tabakfabrikation
Baumwollspinnerei und -Weberei (1871 -
69,928 Spindeln und 980 Webstühle
mit 1294 Arbeitern und einer Produk-3*