Full text: Der Haushalt des Kaufmannsgehilfen

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Kaufmannsgehilfenhaushalte untersucht wurden. Um auch den Einfluß des 
verschieden hohen Einkommens unwirksam zu machen, mußte das Material 
noch weiter auf den verruteten kausalen Faktor isoliert werden. Das war 
num insofern schwierig, weil die zufällige Zusammensetzung der Buchführer 
aus kleinen, mittleren und großen Städten keine gleichmäßige Verteilung 
nach Einkommen in den einzelnen Ortsgrößen aufwies. Inbene daher 
nicht für jede Ortsgröße ein gleichmäßiges Mischungsverhältnis aus Haus⸗ 
haltungen mit verschiedenem Einkommen vorgenommen werden, sondern das 
Material mußte in drei verschiedene Einkommensstufen — bis 3000 PM, 
3000 bis 4000 M, über 4000 M — und diese jeweils in verschiedene 
Ortsgrößen — Landorte, Landstädte, Kleinstädte, Mittelstädte und Groß— 
städte — aufgeteilt werden. Somit ergaben sich drei versch iedene 
Tabellen, die jede die gleichen Einwirkungen der 
Ortsgröße in drei verschiedenen Einkommensstufen 
zeigen (vgl. tabellarischen Anhang Tabelle IIIa — c). Die Landorte. 
(bis 2000 Einwohner), Landstädte (2000 bis 5000 Einwohner) und Klein— 
städte (5000 bis 20 000 Einwohner) wurden aus Zweckmäßigkeitsgründen zu 
einer Gruppe, die also alle Orte mit einer Einwohnerzahl bis 20 000 ent— 
hält, zusammengezogen. Unter Mittelstädten werden die Orte mit einer 
Einwohnerzahl von 20 000 bis 100 000 Einwohnern und unter Großstädten 
alle Orte mit mehr als 100 000 Einwohnern verstanden. 
Die Besetzung der einzelnen Einkommensstufen und Ortsgrößen durch 
Haushaltungsrechnungen ist die folaende: 
Einwohnerzahl 
Landort, Land.e Mi 
i Mittelstadt 
tadt Feinstadt 20 /100od 
Großstadt 
——— 
Einkommen 
Tabelle a) bis 3000 AM... 
by 3 bis 4000 ꝰ 
co ũber A000 AM. 
Haushaltungen Haushaltungen Hausbaltungen 
22 —11 
39 36 
46 66 
5 
22 
73 
2 
Haushaltungen zusammen .. 
113 
Da in der ersten Gruppe die erste Ortsgröße (bis 20 000 Einwohner) 
nur durch 5 Jahresrechnungen vertreten ist, also die Gesetzmäßigkeit nicht so 
deutlich zeigen kann, wird die nachfolgende Darstellung im wesentlichen an 
die Tabellen b und c anknüpfen müssen. 
Eine weitere Isolierung auf Personenzahl braucht nicht vorgenommen 
zu werden, da hier, wie ein Vergleich der Personenzahl zur Zahl der Haus— 
haltungsrechnungen zeigt, ein ungefähr gleiches Mischungsverhältnis besteht. 
Wie wirken nun die verschiedenen Ortsgrößen und somit die verschiede— 
nen Preisverhältnisse, Lebensbedingungen und Gewohnheiten auf die Ein⸗ 
nahmen und Ausgaben des Kaufmannsgehilfen? 
Zunächst die Einnahmen. Aus den im Anhang abgedruckten Ta— 
bellen ist zu entnehmen, daß in der kleinen Stadt der Neben— 
perdieust des Mannes steigt. Er beträgt bis 3000 M Einkom- 
men in der ersten Ortsklasse 2,43 v. H., bei 3000 bis 4000 PNM Einkommen 
86 S. untd uͤber 4000 M Einkommen 2.32 v. H. der Einnabmen
	        
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