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c. Sparsamkeit.
Die Befolgung der eben besprochenen Vorschläge würde aber
nur dann eine wesentliche Verbesserung in der wirthschaftlichen Lage
des Arbeiterstandes und der andern Berufsklassen herbeiführen können,
wenn zugleich ihre Mitglieder sich der möglichsten Sparsamkeit be
fleißigten, wenn sie, statt das ihnen reichlicher zufließende Einkommen
in materiellen Genüssen zu vergeuden, wenigstens den größeren Theil
dessen, was ihnen nach Bestreitung der Kosten für die nothwendigen
Lebensbedürfnisse übrig bleibt, für etwaige Noth- und Krankheits
fälle, auch um ein sorgenfreies Alter zu haben oder ihren Kindern
Etwas zu hinterlassen, zurücklegen wollten. Wahrscheinlich würden
Viele von ihnen es auch wollen, wenn sic eine Ahnung davon hätten,
wie viel sie bei ernstem und festem Willen ersparen und zu welchem
Grade von Wohlstand sie allmählig gelangen könnten. Ein Beispiel
wird genügen, ihnen dies klar zu machen: wenn ein Beamter, Hand
werker oder Arbeiter, der wöchentlich ein Einkommen von etwa
24 Mark hat, davon 20 Jahre hindurch, das Jahr zu 360 Tagen
und den Monat zu 30 Tagen gerechnet, täglich 50 Pf. oder
wöchentlich 3 l / 2 Mark zurücklegt und diese Ersparnisse zu 4% aus
leiht , so wird er nach Ablauf dieser Zeit ein Baarvcrmögcn von
5580 Mark besitzen und davon dann einen Zinscngenuß von 65% Pf.
täglich oder 15% Pf. an jedem Tage mehr haben, als er während
der 20 jährigen Sparzeit täglich zurücklegte.
Er ist also in einem verhältnißmäßig kurzen Zeitraum in den
Besitz eines ganz ansehnlichen Vermögens gekommen, dessen Zinsen
ihm nun entweder ein behaglicheres Leben gestatten oder ihn in den
Stand setzen, für die Erziehung und Ausbildung seiner Kinder mehr
aufzuwenden. Außerdem kann er einem sorgenfreien Leben entgegen
sehen, ohne fremde Hilfe zu bedürfen, auch darf er als wohlhabender
und deshalb unabhängiger Vater selbst von nicht gut gerathenen
Kindern eher auf eine rücksichtsvollere Behandlung rechnen, als wenn
er unvermögend geblieben wäre und nichts zu vererben hätte.
Wenn so in einer Arbeiter- oder Handwerkerfamilie nicht nur