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unter Anderem 1) der Schule in Altkirch ein Kapital von 1000 Thlr.,
dessen Zinsen theilweise der Lehrer und 10 arme Kinder erhalten, theil-
weisc kapitalisirt werden sollen, um bei Schulbaulichkeiten verwendet
oder zur Besoldung des Lehrers benutzt werden zu können; 2) der
Kirche in Altkirch ein Kapital von 500 Thlr., von. dessen Zinsen die
Vertrage der katholischen Gemeindegliedcr bei Kirchenbaulichkeitcn und
werben Mc»; 3) 250 3#. für bie
6tab#irr;,r4e m Gogon aü jfunbation *ur Unter^Hung barmber.
Ziger Schwestern für ambulante Krankenpflege.
A dänisches Legat,
bei der Barfütz-r-Kirch- zu Erfurt; Thlr. Zins-N w-rd-u zur B-.
kleibung armer Konfirmanden verwendet.
Franz Joseph Adam,
Pfarrer zu Paderborn (f 1846), setzte die dortige Blinden - Anstalt
und die Taubstummen-Anstalten in Soest und Büren zu Erben ein
und bestimmte mehrere ansehnliche Legate zu milden Zwecken, darunter
für die Klcin-Kinder-Bewahr-Anstalt zu Paderborn ein Kapital von
150O Thlr. Der reine Nachlaß, welcher den Erben nach Abzug der
Legate zufiel, wurde auf 13,000 Thlr. geschätzt.
Adlersche Schul-Stiftung,
von dem Kaufmann Friedrich August Adler zu Königsberg im Jahre
1830 begründet zur Anlegung neuer, Erweiterung schon bestehender
evangelischen Volksschulen, Besoldung der Lehrer an derartigen Schu
len in den Regierungsbezirken Königsberg und Gumbinnen und in dem
ehemals Ostpreußischen Marienwerdcrschen Kreise. Die Stiftung steht
unter Verwaltung der Regierung zu Königsberg und es werden aus
derselben jährlich an 5000 Thlr. zur Unterstützung unvermögender
Schulgemeinden verwendet.
Adler scher Stipendien-Fonds.
Er rührt aus einem dem Joachimsthalschen Gymnasium zu Berlin ge
wordenen Vermächtnisse des Kaufmanns Adler von 1801 her und be
sieht in 13,000 Thlr. Bon den Zinsen wird der zehnte Theil kapi
talisirt; der Rest dient zu Stipendien à 100 und à 50 Thlr., welche
an Juristen auf 3 Jahre gezahlt werden.
Adlersches Bermächtniß.
Der am 14. Januar 1849 in Groß-Zöllnig (Kreis Oels) verstorbene
katholische Erzpriester und Pfarrer Joseph Emanuel Adler vermachte
sein Vermögen (etwa 1650 Thlr.) letztwillig zu einer unzertrennlichen
Fundation a) für die drei Kirchen der dortigen Parochic, nämlich die
Kirche zu Groß-Zöllnig, Klein-Zöllnig und Sadewitz; b) für die Ar
men dieser Parochic mit Ausschluß der Kinder, und c) für die hülfs-
bedürftigen Schulkinder der Parochic. Die Zinsen des Stiftungs
Fonds sollen jährlich zu ş auf Dekorationen der gedachten drei Kirchen;
zu j für die Armen und zu | für hülfsbedürftige Schnlknaben der
Parochic verwendet, die Art der Verwendung nach diesen allgemeinen