247
GüntherscheS Legat,
zur Unterstützung der in den Feldzügen 1813—1815 invalide gewordenen
Krieger, welche geborene Schlesier sind, von der in Breslau
+ vcriv. Bäckermeister Günther geb. Roßbach gestiftet. Es werden
ans demselben am Todestage der Stifterin (23. Dezember) alljährlich
Unterstützungen zu 4 Thlr. im Gesammt-Betrage von 50—60 Thlr.
vertheilt. 4.ic Verwaltung des Fonds steht der Regierung in Breslau
zu.
Gottlob Giißler,
Gastwirth zu Älettenberg (Nordhausen) vermachte (1860) der Schule
dalclbst 200 Thlr.: von den Zinsen sollen Bücher, Papier und Schreibmaterlalien
angeschafft und am Geburtstage des Legatars an bedürftige
fleißige Kinder vertheilt werden.
Guhl scheö Legat.
Der Prof. Dr. Guhl, Sekretair der Akademie der Künste zu Berlin
(+ 1862) legirte diesem Institut 6000 Thlr. Die Zinsen, welche vorerst
einigen seiner Verwandten auf deren Lebenszeit zufließen, sollen demnächst
zur Unterstützung hülfsbedürftigcr Künstler oder deren Hinterbliebenen
verwendet werden.
Guitti ennesche Stiftung.
1811 von dem Pfarrer zu Fremersdorf mit einem Legat von 580 Thlr.
begründet, das er der Sekundär-Schule (jetzigen höheren Lehr-Anstalt) in
^aarlouis zur Prämiirung zweier Schüler vermachte.
Gum per tz sche Vermächtnisse,
Ä Thlr. auf Anregung des im Jahre 1800 zu Berlin +
/-ļQK n n ì.Ģìîmpertz von seinem Sohne Ruben S. Gumpertz
stnit X -JJ\H n à Zinsen erhält die Krankenverpflegungs-An-"sch-"
G-M.tnd- « Thlr., der R°st wird 15 °°m jü.
f ,™ mnbCi -ßorftanbe auszuwählende Personen gegen Verrichtung
gcwisier gottesdienstlicher Handlungen vertheilt; b) von 2500 Thlr.
LinbtrTf •T & cbc ÿ tcn Ruben S. Gumpertz in Erfüllung eines
(üfLT ?^°ßvaters mütterlicher Seils Joachim Ben dix ge-_
Ģurck scheö Vermächtniß.
(Ut 800 Thlr." dlgö.um! bÌC Ņ"'°"«nluu, -in-« K°pi,°l.«-st°nd--,
v- Guretz lische Stiftung,
Mundet (1829) von dem Profesior Dr. juris v. Lan cizalle als
^tven des Hauptmann a. D. v. Guretzki (f 1828). Im Jahre 1841