253
Gymnasium zu Gleiwitz,
an Stelle der lateinischen Schulen zu Randen und Himmelwitz gegrün
det und 1816 eröffnet. Eine königliche (kath.) Anstalt, welche jährlich
1000 Thlr. an Königl. Stipendien in halbjährigen Raten von 5 —
20 £l)lr. aus kath. Fonds für Schüler bezieht und 6 fürstbischöfliche
Stipendien à 90 Thlr. für utraquistische Schüler kathol. Confession
hat. Krankenkaffe mit 1300 Thlr. Fonds. K abath-Fonds, 1863
von ehemaligen Schülern der Anstalt zu Ehren des f Direktors Ka-
bath gegründet, um dre Zinsen zu Stipendien für hülfsbedürftiqe
GlMnasiasten zu verwenden. Babkasches Vermächtniß (1863) von
600 Thlr., deffen Zinsen zur Uiiterstützung armer fleißiger Schüler
kath. Konfession verwendet werden sollen. Prälat Galbiersches und
v. Raczeksches Legat, Prof. Wolffsche Prämien-Stiftung für die
Sekunda, Pfarrer Schaffraneksche für die Prima.
Gymnasium zu Görlitz,
aus einer alten lateinischen Schule hervorgegangen seit 1816 Gymna
sium, Vermögen 46,000 Thlr. Stiftungen v. Silv erstai n (1715),
Frau Luise v. Oersdorfs (1774), Oberlehrer Prätor (1848) rc.;
Kapitalien 2500, 4200 und 2650 Thlr. (Wiese 194). Vgl. Gers
dorf f, Stipendicn-Stiftungcn zu Görlitz rc.
Gymnasium zu Guben.
Eine ev. Anstalt, die theils aus eigner Einnahme, theils aus Zuschüssen
dis jistus und bet Stadt sich erhält. Sie hat 12,000 Thlr. Ber-
mageu, darunter 6300 Thlr. leglrte Kapitalien. An Stipendien für
4°"Tr. b0i "■ Ņ"-"sche mit
Gymnasium zu Gütersloh.
UUWMW
Ralä
9 800 Thlr. und besitzt dafür 3 Freistellen (Wiese S. 313).
Gymnasium zu Hamm,
Ѱ,,b» " ģ' î'" ĶĶsiirsten begründet. Kapital-Bermagen 58,000 Thlr.
t>erļn,,/'!-?'^? Thlr. sür Wittwen und Waisen der Vehrer; ein item,
V«,^Ä'ņ'lleu-Stipkudium für ev. Theologen mit einem Kapital
von 4800 Thlr. (Wiese S. 316).