Full text : Preußisches Landbuch

284

Waisen,  namentlich  auch  zur  Ausstattung  armer  Mädchen  verwendet
werden  sollen.
Heyse-Bnrchard-Btthringsche  Stiftung  zu  Kolberg,
begründet  1744.  Kuratoren  sind  der  Bürgermeister,  der  Propst  und
der  Acltcste  des  Seglerhauses.  Im  Jahre  1800  hatte  die  Stiftung
4000  Thlr.  Kapital,  deren  Zinsen  zu  2  Stipendien  für  Studirende,
ferner  für  arme  Kaufmauns-Wittwen  und  Töchter,  zu  Schulgeld  für
14  arme  Kinder  und  für  Schullehrcr-Wittwen  verwendet  wurden.
Hispenilings  MägdehauS-Stistung  zu  Emmerich.
Zweck  derselben  ist,  fünf  gottesfürchtigen  Mägden  über  30  Jahre  oder
so  vielen  frommen,  kinderlosen  Wittwen  freie  Wohnung  und  Geld-Unterstützung ­
  zu  gewähren.  Vermögen  in  Grundstücken  500,  in  Kapital
700  Thlr.
Hildebrandsche  Stiftung  zu  Äemberg,
von  dem  Kaufmann  Hildebrand  in  Magdeburg  (t  1853)  herrührend,
welcher  der  Armenkasse  seiner  Vaterstadt  Kemberg  2000  Thlr.  unter
der  Bedingung  vermachte,  daß  die  Zinsen  zur  Bezahlung  des  Schulgeldes ­
  und  zur  Anschaffung  der  nöthigen  Bücher  für  arme  Kinder  verwendet ­
  würden.
Bernhard  Hillebrand  genannt  Kleinenbel,
ì!andwirth  zu  Höingen  hinterließ  (1860)  dem  Armenfonds  zu  Bremen
(Soest)  300  Thlr.,  deren  Zinsen  zur  Bekleidung  armer  Konfirmanden
verwendet  werden  sollen.
Wilh.  Hiller.
Kaufmann  und  Beigeordneter  zu  Trebnitz,  setzte  (1864)  der  dortigen
Kommune  100,  200  und  50  Thlr.  zur  jährlichen  Vertheilung  der
Zinsen  an  Ortsarmc,  arme  Konfirmanden,  und  zu  Holz-Unterstützungen ­
  letztwillig  aus.
v.  Hinckeldev-Stiftung  zn  Berlin.
Sic  datirt  aus  der  Zeit  des  Polizei-Präsidenten  v.  Hinckcldey  und
es  wurden  am  29.  Januar  1864  159  Thlr.  an  11  Personen  aus  dem
Gewerbestandc,  bei  denen  zu  erwarten,  daß  ihnen  dadurch  eine  nachhaltige ­
  Aufhülfe  geworden  und  sie  vor  gänzlichem  Verfall  geschützt
werden,  in  Höhe  von  5  bis  25  Thlr.  vertheilt.  Die  Vertheilung  erfolgt ­
  durch  einen  Deputirten  der  Armen-Direktion.
St.  Hiobs-Berg-Kalvarien-Stiftung  zu  Wesel.
Sie  unterstützt  zunächst  verarmte  Familien-Mitglieder  und  in  deren  Ermangelung ­
  andere  dürftige  Personen.  Auch  Stipendien  an  Theologie
studirende  Familienglieder  werden  verabreicht.  Im  Jahre  1861  wurden
23  Personen  mit  527  Thlr.  unterstützt.  Die  Stiftung  hat  in  Grundstücken ­
  3500,  in  Fonds  11,678  Thlr.
v.  Hippelsches  Stipendium,
von  dem  Geh.  Kriegsrath  v.  Hippel  zu  Königsberg  fundirt.  Ansprüche
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.