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Beiträge und Geschenke der Gemeindeglieder erbaut. Es dient hauptsächtich
ats Krankenhaus, doch siuden eine Anzahl altersschwache arme
Leute darin Aufnahme. Der Bedarf beträgt jährlich etwa 1500 Thlr
Die Krankenpflege liegt den Diakonissen aus Kaiserswerth ob.
Armen-Mägde-Stiftung zu Wesel
Sie bezweckt, armen ehrbaren Töchtern von Bürgern und Bürgerinnen
der ^tadt ber ihrer Berheirathung eine Ausstattung zu geben. Ber-«1091»
m OrnnbWcn 1700 in ßapiW 3500 3)i( a#
b« Unterstufen Betväjt bis jetzt -tw° 62, der B-traq der gewährte»
Ausstattungen 2200 Thlr.
Armen-Männerhans zu Goch.
Eine katholische Stiftung zur Aufnahme von 10 alten Männern. Sie
hat korporativns-Nechtc, eine selbstständige Verwaltung und jährlich
etwa 2è)00 Thlr. Einkünfte, von welchen Unterstützungen auch außerhalb
des Hauses verabreicht werden. S. Armen-Frauenhaus.
Armenîpital (iNap-Haus) zu Düren.
Ein Asyl für alte arme Leute, die hier Unterkommen, Brot-und Geldspenden,
auch wohl Kleidungsstücke erhalten. Das Haus hat Kapital-Vermogen
und die jährlichen Zinsen betragen etwa 600 Thlr. Zu den
letztwilligcn Zuwendungen, welche die Anstalt erhielt, gehört die der
mme^eWten ^0»^» (+ 1831), n,cW)c kn, in k,„
sie gegen Bezahlung Aufnahme gefunden, 5000 Fr. mit der Bedingung
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"ut 40 Thlr. als Zuschuß zu der Besoldung des Priesters der Spitalkirche
verwendet würden.
Armen-Speisungs-Anstalt zu Berlin.
Sie besteht seit 1801 und hat den Zweck, aus milden Beiträgen arme
nothlcidende Einwohner in den Wintermonaten aus mehreren in der
Stadt vertheilten Küchen täglich mit warmer Suppe zu versehen; cs
werden in den Winternronaten täglich etwa 4000 Portionen Suppe vertheilt.
Nach dem Statut vom 16. Novbr. 1842, bestätigt vom Ober-Präsidenten
der Provinz Brandenburg unterm 18. Oktober 1843, bildet
die Anstalt ein von der Kommunal-Armen-Verwaltung getrenntes und
für sich bestehendes Institut, das nur dem landesherrlichen Ober-Aufsichtsrccht
unterworfen ist und über Einnahme und Ausaabe iäbrlick
öffentliche Bekanntmachung erläßt. Der die Anstalt leitende Verein
besteht unter der Benennung „Direktion der Armen-Sveisunasanstalt"
aus 10 Mitgliedern, welche die Geschäfte unter sich vertheilen Die
Anstalt hatte im Jahre 1863 ein Kapital-Vermögen von 15 200 Thlr
aus den Zinsen deffelben und aus freiwilligen Beiträgen werden die
Ausgaben im Betrage von etwa 12,700 Thlr. jährlich bestritten. Vorsitzender
der Direktion Oberbürgermeister a. D. Wirkt. Geh. OberMegierungs-Rath
Krausn ick.
Armenstift der jungen Kaufmannschaft zu Königsberg,
s. Verein junger Kaufleute.